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Schweizer Großbank Auch Stimmrechtsberater Ethos lehnt Boni für UBS-Spitze ab

Die Schweizer Bank würde der Chefetage gerne Boni in Höhe von 73,3 Millionen Franken Zahlen. Ethos rät den Aktionären zum Widerstand.
Update: 12.04.2019 - 19:51 Uhr Kommentieren
Die Schweizer Bank will die Boni der Geschäftsleitung erhöhen. Quelle: dpa
UBS

Die Schweizer Bank will die Boni der Geschäftsleitung erhöhen.

(Foto: dpa)

ZürichDie Kritik an den Boni der UBS-Spitze nimmt zu. Der Stimmrechtsberater Ethos empfiehlt den Aktionären, alle Anträge der Schweizer Großbank in Bezug auf die Vergütungen des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung abzulehnen. Die Boni für die Geschäftsleitung einschließlich Konzernchef Sergio Ermotti seien angesichts des Einbruchs des Aktienkurses nicht angemessen, teilte Ethos am Freitag mit. Ethos erwarte, dass das Vergütungssystem besser mit den Interessen der Aktionäre und der anderen Anspruchsgruppen in Einklang gebracht werde.

Ermotti erhielt für 2018 Gehalt und Bonus von 14,1 Millionen Franken. Mit dieser im Vergleich zum Vorjahr praktisch unveränderten Summe war er einer der bestverdienenden Manager in Europa. Die UBS-Aktie sackte derweil rund 32 Prozent ab. Die UBS rechtfertigte die Boni für die Konzernleitung mit den „sehr guten Finanzergebnissen und der starke Kapitalposition der Bank“. Dies erlaube es, den Aktionären eine um acht Prozent höhere Dividende auszuschütten.

Zuvor hatte bereits der US-Stimmrechtsberater Glass Lewis den Eignern empfohlen, auf der Aktionärsversammlung vom 2. Mai gegen den UBS-Vergütungsbericht zu stimmen. Bei der Abstimmung über die Entlastung von Verwaltungsrat und Management riet Glass Lewis wegen des laufenden Rechtsstreits in Frankreich zu einer Stimmenthaltung. Ethos empfiehlt auch hier ein „Nein“.

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