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Schweizer Großbank UBS erwägt Rückgabe von Lizenz in Südkorea

Die UBS will laut Insidern eine Finanzmarktgesetzgebung nutzen und ihre Banklizenz in Südkorea zurückgeben. Demnach würde eine Wertpapierlizenz für sämtliche Geschäfte der Schweizer Bank in dem Land ausreichen.
„Wir möchten auf verschiedene Weise unsere Effizienz verbessern und die Präsenz in Südkorea im Laufe der Zeit stärken“, teilte ein UBS-Sprecher mit. Quelle: Reuters
UBS in Zürich

„Wir möchten auf verschiedene Weise unsere Effizienz verbessern und die Präsenz in Südkorea im Laufe der Zeit stärken“, teilte ein UBS-Sprecher mit.

(Foto: Reuters)

Die Schweizer Großbank UBS Group AG erwägt Informationen von Bloomberg News zufolge die Rückgabe ihrer Banklizenz in Südkorea. Wie eine mit den Vorgängen vertraute Person jetzt unter Zusicherung ihrer Anonymität sagte, solle eine Gesetzgebung genutzt werden, bei der zum Betrieb sämtlicher Geschäfte im Lande die separate Wertpapierlizenz der UBS ausreichen würde. Der südkoreanische Finanzregulierer sei über die Pläne informiert worden.

„Wir möchten auf verschiedene Weise unsere Effizienz verbessern und die Präsenz in Südkorea im Laufe der Zeit stärken“, teilte UBS-Sprecher Jason Kendy in Tokio auf Nachfrage mit. Dabei würden verschiedene Ansätze erwogen, die das Geschäftsmodell insgesamt vereinfachen und Dopplungen vermeiden könnten.

Ob die UBS tatsächlich ihre Banklizenz in Südkorea zurückgeben wolle, sagte Kendy ausdrücklich nicht. Die Nachrichtenagentur Yonhap Infomax hatte die Information am Dienstag offengelegt.

Südkorea hatte im Februar 2009 eine neue Finanzmarktgesetzgebung verabschiedet, die der Wertpapiersparte einer Bank Aktivitäten in verschiedenen Geschäftsbereichen, darunter Investmentbanking und Wertpapierhandel, unter einem Dach erlaubt. Goldman Sachs hat in diesem Jahr bereits einen vergleichbaren Schritt unternommen.

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