Schweizer Großbank UBS selbst nicht im Visier der Steuerfahnder

Die Steuerrazzia bei der UBS in Deutschland richtet sich nach Aussage der Schweizer nicht gegen das Geldhaus. Vielmehr stünden einzelne Kunden der Großbank im Mittelpunkt. Auslöser war der Kauf einer neuen Steuer-CD.
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In Räumlichkeiten der Schweizer Großbank wurde eine Steuerrazzia durchgeführt. Quelle: Reuters
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In Räumlichkeiten der Schweizer Großbank wurde eine Steuerrazzia durchgeführt.

(Foto: Reuters)

ZürichDie Schweizer Großbank UBS sieht sich nach der Steuerrazzia in Deutschland nicht im Visier der Strafverfolger. „Die Untersuchung der deutschen Behörden steht nicht in Zusammenhang mit einem straf- oder zivilrechtlichen Verfahren gegen UBS“, erklärte das Institut am Donnerstag. Die Ermittlungen richteten sich vielmehr gegen Kunden der Bank, die ihre Kapitalerträge bei der Steuererklärung nicht angegeben haben sollen. Die Staatsanwaltschaft Bochum ließ zahlreiche Objekte durchsuchen, bis zu 130 Staatsanwälte und Steuerfahnder rückten aus, wie die Anklagebehörde am Mittwoch mitgeteilt hatte. Auslöser war erneut eine Steuer-CD, die das Land Nordrhein-Westfalen gekauft hatte. Während der Durchsuchung seien keine Dokumente beschlagnahmt worden, erklärte die UBS.

  • rtr
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