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Schweizer Versicherer Zurich hinkt Renditezielen hinterher

Europas fünftgrößter Versicherer, Die Zurich Insurance Group, könnte sein Renditeziel in diesem Jahr verfehlen. Bei seinen anderen Vorgaben sieht sich der Konzern dagegen mehr als nur auf Kurs.
Update: 05.12.2014 - 17:29 Uhr Kommentieren
Das Logo der Zurich Insurance Group. Konzernchef Martin Senn hatte den Aktionären versprochen, den Konzern wieder stärker auf Wachstum auszurichten. Quelle: dpa

Das Logo der Zurich Insurance Group. Konzernchef Martin Senn hatte den Aktionären versprochen, den Konzern wieder stärker auf Wachstum auszurichten.

(Foto: dpa)

ZürichDie Zurich Insurance Group hinkt im laufenden Jahr ihrem Renditeziel hinterher. Beim Betriebsgewinn würden dem Schweizer Versicherer dieses Jahr verschiedene Faktoren helfen, erklärte Finanzchef George Quinn am Freitag. „Wenn wir unseren Steuersatz an das zu erwartende Niveau anpassen, läge unser ROE leicht über elf Prozent“, sagte er bei einer Investorenveranstaltung in London. „Mit anderen Worten: etwas unter unserer Zielspanne.“ Der Schweizer Versicherer peilt im Zeitraum 2014 bis 2016 gemessen am Betriebsgewinn eine Eigenkapitalverzinsung (ROE) von zwölf bis 14 Prozent an.

An der mittelfristigen Zielsetzung wollte Zurich-Konzernchef Martin Senn nicht rütteln. „Die Zielspanne von zwölf bis 14 Prozent ist unverändert“, versicherte er. Zurich sei bei zwei seiner drei Ziele mehr als nur auf Kurs und habe aufgezeigt, wie die Eigenkapitalrendite verbessert werden solle. Europas fünftgrößter Versicherungskonzern hat seinen Aktionären auch attraktive Dividenden versprochen, für die mindestens neun Milliarden Dollar Barmittel erwirtschaftet werden sollen. Zudem soll das Kapitalpolster ausreichen, um das AA-Rating zu behalten.

Die Zurich-Aktien entwickelten sich mit 0,3 Prozent Kursplus merklich schlechter als der Sektor. Der Index der europäischen Versicherungstitel stieg um 1,4 Prozent.

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