SEB-Chefin Falkengren geht Zierlicher Wirbelwind

Für viele Topjobs in der europäischen Finanzindustrie wurde die einflussreiche Bankerin aus Schweden bereits gehandelt. Jetzt tritt Annika Falkengren als Chefin der Bank SEB zurück. Es zieht sie in die Schweiz.
Gefühlsduselei ist nicht Sache der langjährigen Chefin der schwedischen Bank SEB. Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt
Annika Falkengren

Gefühlsduselei ist nicht Sache der langjährigen Chefin der schwedischen Bank SEB.

(Foto: Bert Bostelmann für Handelsblatt)

StockholmEs war ein Paukenschlag: Annika Falkengren verlässt nach elf Jahren an der Spitze die schwedische Bank SEB und geht im Juli als Managing Partner zu der Schweizer Privatbank Lombard Odier nach Genf. „Es war eine schwere Entscheidung für mich, denn ich habe mein gesamtes Berufsleben bei der SEB verbracht“, erklärte Falkengren in Stockholm. „Doch die Möglichkeit, eine neue Karriere einleiten zu können, hat mich gereizt.“
SEB-Aufsichtsratschef Marcus Wallenberg bedauerte den überraschenden Rücktritt. „Wir hätten gern noch mit ihr weitergemacht“, sagte er. Die Nachfolgesuche werde umgehend eingeleitet.

 
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