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Sexskandal bei Ergo "Mordsspaß" mit Prostituierten für die Truppe von Herrn Kaiser

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Hostessen mit weißen Bändchen waren für die Vorstände

Was das Mitarbeitermagazin andeutet, haben Teilnehmer dem Handelsblatt in Detail geschildert. Schon das Ambiente war illuster: Die Sause fand in der Gellert-Therme in Budapest statt. Die Hamburg-Mannheimer hatte die historische Anlage, deren Quellen bereits im 13. Jahrhundert zur Entspannung der Städter genutzt wurden, für sich gebucht. Die üblichen Thermenbesucher blieben draußen.

Wer an der Party teilnehmen wollte, musste auf Fotoapparat und Foto-Handy verzichten. "Am Eingang wurden ich und die anderen Teilnehmer durchsucht, wie bei einer Sicherheitskontrolle am Flughafen", sagt einer der Gäste.

Wer kein Bett abbekam, wich auf den Pool aus. Die Mitarbeiterzeitung schrieb später süffisant:

Wer kein Bett abbekam, wich auf den Pool aus. Die Mitarbeiterzeitung schrieb später süffisant: "Wer diesmal seine Badehose vergessen hatte, der hatte selbst Schuld." Ein Skandal.

Der Vertriebschef klärte die Anwesenden sodann über die Regeln des Abends auf. Es sei "bei Strafe verboten, Fotos oder Filme von der Veranstaltung zu machen", berichtet einer, der dabei war. Dann, so heißt es in der eidesstattlichen Versicherung eines anderen Teilnehmers, "kamen die Damen und zeigten uns, was sie zu bieten hatten. Allen Beteiligten war klar, dass es sich um Prostituierte handelte".

Über die Zahl der weiblichen Überraschungsgäste gibt es unterschiedliche Angaben. Teilnehmer sprechen von bis zu 100, die Gesellschaft Ergo erklärte schriftlich gegenüber dem Handelsblatt, dass "bei der Abendveranstaltung ca. 20 Prostituierte anwesend waren". Die Zahlendiskrepanz lässt sich vielleicht so erklären: "Die Damen trugen rote und gelbe Bändchen", berichtet einer der Gäste in seiner eidesstattlichen Versicherung. Die einen waren als Hostessen anwesend, die anderen machten durch die Farbe des Handschmucks deutlich, dass sie nicht nur zum Plaudern gekommen waren.

Und dann gab es da auch Damen mit weißen Bändchen. Sie waren reserviert für die Vorstände und die Besten der Besten aus der Vertriebstruppe, intern die "Top-Five-Mitglieder" genannt.
Zwischen den Heilquellen war laut Augenzeugen eine Bühne aufgebaut, auf der sich zwei professionelle Damen und ein als Pascha auftretender Herr gegenseitig befriedigten. Ergo sagt dazu, "von öffentlichen Sexdarbietungen ist uns nichts bekannt".

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12 Kommentare zu "Sexskandal bei Ergo: "Mordsspaß" mit Prostituierten für die Truppe von Herrn Kaiser "

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  • Das ist bei Incentive-Reisen des Strukturvertriebs HMI, der ganz klar und absolut vom Stammkonzern und konservativem Vertrieb zu trennen ist, nicht ungewöhnlich. Bei den von mir erlebten Events waren auch Prostituierte im Spiel, die aber von den Teilnehmern selbst bezahlt wurden, nicht vom Konzern. Das Motto "Sex sells" wurde schon bei den Anwerbungsveranstaltungen, den sog. "Grundseminaren" beherzigt. Dort ließen die Fürungskräfte, die auch Referenten waren, ihre "Freundinnen" anreisen oder kommunizierten intensiv mit den weiblichen Teilnehmern der Seminare.
    Nach dem Höhepunkt der Seminare, der Rede eines sehr erfolgreichen Vertreters, am Samstag Abend fanden teils recht ausschweifende Feiern in den jeweiligen Hotels statt, die bei den Teilnehmern am nächsten Tag teils für mächtige Kopfschmerzen, teils für besondere Motivation sorgten... Die Hotels hatten manchmal erhebliche Beschädigungen zu verzeichnen, ich meine mich in den 90er Jahren an eine ziemlich zerlegte Fuldaer "Rhön-Therme" erinnern zu können, wo der Naßbereich nachts aufgebrochen und genutzt wurde.

  • Oskar Wild: Moral ist das was für andere gilt, nie für sich selber. Auch als ich 15 Jahre im Zölibat lebte, konnte ich keinen Neid empfinden, noch in irgend einer Weise solche Dinge ablehnen.
    Bibel: Liebet Euch und tut was Euch gefällt. Ich lehne allerdings Betrug, Falschheit, Korruption, Mord, Vergewaltigung,…ab. Solange die Menschen ehrlich sind und wenn möglich liebevoll sind, ist alles in Ordnung.

  • Oskar Wild: Moral ist das was für andere gilt, nie für sich selber. Auch als ich 15 Jahre im Zölibat lebte, konnte ich keinen Neid empfinden, noch in irgend einer Weise solche Dinge ablehnen.
    Bibel: Liebet Euch und tut was Euch gefällt. Ich lehne allerdings Betrug, Falschheit, Korruption, Mord, Vergewaltigung,…ab. Solange die Menschen ehrlich sind und wenn möglich liebevoll sind, ist alles in Ordnung.

  • Aber dann bitte rückwirkend zum Jahr 2007, da es ja der Zeitpunkt des 'Vorfalls' war.
    Gast2011

  • Die ersten Versicherten tun was,
    alle Versicherungen kündigen.

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    dieser Imageschaden ist nicht so schnell aus der Welt zu bekommen. Zu viel hat sich eine von jeder Moral losgesagte Elite in den letzten Jahren erlaubt. Erst wurde im finanziellen Bereich bis an die Grenze der Insolvenz an den Börsen spekuliert... und sich dabei auch kräftig - auf Kosten der Steuerzahler - verspekuliert.

    Und nun fallen Schamgrenzen, die eigentlich jeder Mensch, ob prüde oder nicht, für selbstverständlich halten sollte.

    Demnächst wird es heissen: "Der Kunde ist König - aber der Kaiser* macht, was er will!"

    * (Auch wenn es diese Werbefigur seit kurzem gar nicht mehr gibt - 2007 gab es sie noch).

    Beste Grüße
    Hans G. Gohlisch
    Wuppertal
    19-05-2011

  • Die Veranstaltung war schon 2007??? Wir haben jetzt 2011!!!
    Kommen denn bald noch ältere Geschichten und Geschichtchen??
    Bitte nicht und wenn ja dann in der Rubrik 'skuriles aus der Vergangenheit'.

  • Na ja immerhin ist es ein private Firma die hier über das Ziel hinausgeschossen ist. Kann leider auch sicher als Spesen abgeschrieben werden. Wiederlich und ein Grund dieses Unternehmen zu meiden.

    Aber mal zum Vergleich in Irland werden die Nutten und Privat-Jets für fragwürdige "Akademiker" ganz frech aus EU IST "Forschungsprojekten" bezahlt, was dann auch noch ganz offen in den Zeitungen berichtet wird. Das ist schon ein anderes Niveau von Verdorbenheit und die ungeschminkte Verarschung von europäischen Steuerzahlern.

  • Liebe Redaktion,
    mit den Bildern haben Sie sich etwas vertan. Auf dem ersten Bild ist das Budapester Széchenyi-Bad zu sehen, auf dem zweiten das Rudas-Bad. Auf diesem Bild ist auch keine "Wassernacht" zu sehen, denn sowas gibt es hier in Budapest nicht, sondern eine Party namens CineTrip, die einmal im Monat stattfindet. Hat mit Prostitution gar nichts zu tun, die Bäder sind noch immer "für die Erholung der Städter da". Außer, Herr Kaiser aus Hamburg oder Mannheim kommt zu Besuch.

  • "wie war das noch mit der "spärömischen Dekadenz"?
    Ach ja ,das waren ja die Hartz4 -Empfänger.
    Wer von dieser Branche Moral erwartet ist hoffnungslos naiv.

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