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Sitzung des Verwaltungsrates UBS-Chef Grübel stellt die Vertrauensfrage

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Aktionäre üben Kritik

Derweil stößt die interne Untersuchung des milliardenschweren Handelsskandals bei der Schweizer Großbank UBS einem Pressebericht zufolge bei Aktionären auf Kritik. Eine Gruppe von Anteilseignern stoße sich daran, dass das Geldhaus den Vorsitzenden der eigenen Risikokommission, David Sidwell, mit der Überprüfung beauftragt hat, berichtete die britische Zeitung „Daily Telegraph“ am Dienstag.

Der frühere Morgan-Stanley-Finanzchef Sidwell soll die unerlaubten Handelsaktivitäten und die Kontrollmechanismen des Instituts durchleuchten. Diese Besetzung werfe Fragen nach der Objektivität und Unabhängigkeit der Untersuchung auf, zitierte die Zeitung die Chefin der Aktionärsvertretung Manifest, Sarah Wilson. „Wird die Bank in der Lage sein, eine juristische Analyse ihrer eigenen Versäumnisse zu liefern?“, gab sie zu bedenken.

Der UBS-Händler Kweku Adoboli hat nach Angaben der Bank mit Fehlspekulationen einen Schaden von 2,3 Milliarden Dollar angerichtet. Jetzt beginnen die Untersuchungen, die die Frage beantworten sollen, wie es einem jungen, nicht besonders prominenten Händler gelingen konnte, milliardenschwere Verluste vor den Risikomanagern und vor den elektronischen Kontrollen der Bank zu verbergen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass Adoboli eine kleine, aber folgenschwere Lücke im Sicherheitssystem entdeckt hat. Eine Lücke, die so auch bei allen anderen Instituten existieren könnte, die im rasant wachsenden Geschäft mit börsengehandelten Indexfonds (ETFs) ein großes Rad drehen, ein Markt, der knapp 1,5 Billionen Dollar wert ist.

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