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Sonderabschreibung HVB stützt Immobilienfonds

Kurz vor der Übernahme durch die italienische Großbank Unicredito greift die Hypo-Vereinsbank einem Fonds ihrer Immobilienfondstochter iii mit einer Sonderabschreibung unter die Arme. Was die Aktion die HVB kosten wird, ist unbekannt.

HB MÜNCHEN. Es werde eine Sonderabschreibung geben, jedoch stünden den Aufwendungen die Immobilien als Wert entgegen, sagte ein HVB-Sprecher am Montag in München ohne Zahlen zu nennen. Er reagierte damit auf einen Bericht der „Financial Times Deutschland“, wonach die Bank im dritten Quartal dadurch Abschreibungen von bis zu 250 Millionen Euro verbuchen müsse.

HVB-Chef Dieter Rampl hatte zuletzt in einem Interview der Zeitung „Die Welt“ angekündigt, den iii-Immobilienfonds "Euro Immoprofil" durch das Herauskaufen eines Teils der Investments zu unterstützen und damit eine stärkere europäische Ausrichtung des Fonds zu ermöglichen. Die Größenordnung von 20 bis 30 Prozent des Fondsvolumens von 1,8 Milliarden Euro hatte Rampl dabei als nicht falsch bezeichnet. Durch das Herauskaufen von Investments durch die Muttergesellschaft soll der Fonds, der 96 Prozent seiner Investments im schwachen deutschen Immobilienmarkt hat, die Möglichkeit einer europäischen Ausrichtung erhalten.

Der HVB-Sprecher sagte, die Abschreibungen würden mit Sicherheit weitaus geringer als der Kaufpreis ausfallen, da die Immobilien verwertet werden könnten. Rampl hatte in dem Interview auch betont, dass durch die Maßnahme das Jahresziel der Münchener Bank, eine Eigenkapitalrendite von 8 bis 9 Prozent zu erreichen, nicht gefährdet werde.

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