Soziale Netzwerke Warum die Sparkasse nur noch auf Koreanisch schreibt

Am Freitag ist die Eröffnungsfeier der Winterspiele – die Sparkassen stimmen in den sozialen Netzwerken darauf ein. Mit einem Gag.
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„Hast du schon mal einen Geldautomaten im Inneren gesehen?“, fragen die Sparkassen bei Facebook zu diesem Motiv. Auf Koreanisch, denn: Sie gehören zu den Sponsoren des Olympia-Teams. Quelle: Sparkasse
Olympia-Kampagne

„Hast du schon mal einen Geldautomaten im Inneren gesehen?“, fragen die Sparkassen bei Facebook zu diesem Motiv. Auf Koreanisch, denn: Sie gehören zu den Sponsoren des Olympia-Teams.

(Foto: Sparkasse)

DüsseldorfEinige Nutzer auf Facebook und Twitter, die dort den Sparkassen folgen, dürften am Montagmorgen Google Translate oder auch ein anderes Übersetzungs-Tool bemüht haben. Denn wer momentan auf die Auftritte der Finanzgruppe in sozialen Netzwerken schaut, versteht nur Bahnhof, pardon – Koreanisch.

Die meisten Sparkassen-Kunden sprechen die Sprache nicht. Und doch wurden am Montag alle Beiträge der Sparkassen in sozialen Netzwerken – samt Kommentaren – in dieser Sprache verfasst.

Auch das Titelbild auf Facebook sowie das Profilbild des Sparkasse-Accounts wurden angepasst.

Viele Nutzer konnten noch nicht einmal sofort identifizieren, dass es sich um Schriftzeichen dieser Sprache handelt. Viele vermuteten zunächst etwas anderes: „Muss ich jetzt Chinesisch lernen?“ oder „Was soll das denn? Made in China?“, lauteten einige der vielen Nutzerkommentare. Manche Kunden vermuteten sogar, dass die Sparkassen selbst nicht hinter den Schriftzeichen steckten: „Ich glaube, die wurden gehackt.“

Doch es handelt sich um eine PR-Aktion. Die Sparkassen sponsern auch 2018 das deutsche Olympia-Team. Da es in dieser Woche in Südkorea losgeht, haben die Sparkassen entschieden, ihre Posts in den sozialen Netzwerken auf Koreanisch zu verfassen. Dieser Gag ist überwiegend gelungen.

Ein Video mit der Headline, die übersetzt so viel sagt wie „Ein gesunder Körper sorgt für einen gesunden Geist“, wurde am Montagmorgen bereits 126 Mal geteilt und über 400 Mal mit „gefällt mir“ markiert. Darin ist ein Mann – passend zum Thema Olympia – beim Frühsport zu sehen. Er trägt einen Anzug bei dieser körperlichen Ertüchtigung und befindet sich in einem Büro. Untertitelt ist das Video mit koreanischen Schriftzeichen.

Doch nicht bei jedem Nutzer kommt die Aktion gut an: „So schreckt man Kunden eher ab als neue zu bekommen“, lautet zum Beispiel ein kritischer Kommentar.

Zum Glück gibt es aber auch auf Facebook selbst eine Übersetzungs-Funktion. Und so zeigt sich, was das Sparkasse-Social-Media-Team so kommentiert:

  • „Heute haben Social-Media-Teams Gäste aus dem Ausland. :) ich lasse dich später noch mehr wissen.“
  • „Wir empfehlen einen Spaziergang im Haesindang Park!“
  • „Alles klar! Ihre Reservierung für unser Büro in Seoul wurde bestätigt.“

Große Frustration bei Sparkassen-Kunden sollte also vermeidbar sein.

  • nos
  • mdo
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