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Spanische Bank BBVA will Spionage-Verdacht rund um Fusion ausräumen

Der neue BBVA-Chef Torres verspricht eine gründliche Aufklärung der Spionagevorwürfe – er betont jedoch, dass es keinerlei Beweise gegen die BBVA gäbe.
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Bei der spanischen Großbank gibt es Hinweise auf eine Agenten-Affäre. Quelle: Reuters
BBVA-Zentrale in Madrid

Bei der spanischen Großbank gibt es Hinweise auf eine Agenten-Affäre.

(Foto: Reuters)

MadridDer neue Chef der spanischen Bank BBVA, Carlos Torres, muss sich kurz nach seinem Amtsantritt mit dem Verdacht auf eine Agenten-Affäre im eigenen Haus beschäftigen. Er werde für eine gründliche Aufklärung von Spionagevorwürfen rund um die Abwehr einer unerwünschten Übernahme sorgen, versprach Torres am Freitag im Vorfeld der Hauptversammlung in Bilbao. Dort dürften Investoren ihre Sorge um den Ruf des Instituts zum Ausdruck bringen.

Die Anleger treibt der Fall des inhaftierten Ex-Polizeichefs Jose Manuel Villarejo um, den die BBVA Medienberichten zufolge 2004 auf Manager des Baukonzerns Sacyr angesetzt haben soll. Zu der Zeit kämpfte der damalige BBVA-Bankchef Francisco Gonzalez gegen eine Übernahme seines Geldhauses durch Sacyr.

Der in spanischen Geschäftskreisen unter seinen Initialen als „FG“ weithin bekannte Manager war erst im Januar als BBVA-Chef von Torres abgelöst worden. Kürzlich trat Gonzalez auch von seinem Posten als Ehrenvorsitzender des BBVA-Verwaltungsrats zurück. So wolle er bis zum Abschluss der Ermittlungen potenziellen Schaden von dem zweitgrößten Geldhaus des Landes abwenden, sagte Gonzalez.

Sein Nachfolger Torres hat erklärt, es gebe keine Beweise für die Spionagevorwürfe. BBVA hatte aber eingeräumt, die Sicherheitsfirma des früheren Top-Polizisten Villarejo, Cenyt, für andere Dienste engagiert zu haben. Villarejo wurde 2017 im Rahmen anderer Ermittlungen verhaftet. Insidern zufolge buhlt derzeit die Allianz um einen Einstieg in die Versicherungssparte der BBVA.

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  • rtr
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