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Spanische Notenbank Bankia benötigt Restrukturierungsplan

Erst vergangene Woche hatte der spanische Staat 45 Prozent an der Sparkasse übernommen. Jetzt fordert die spanische Notenbank einen neuen Plan, damit Bankia ihrer faulen Immobilienkredite Herr werden kann.
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In Madrid protestierten Demonstranten am vergangenen Wochenende, unter anderem gegen die faulen Kredite der Sparkasse Bankia. Quelle: Reuters

In Madrid protestierten Demonstranten am vergangenen Wochenende, unter anderem gegen die faulen Kredite der Sparkasse Bankia.

(Foto: Reuters)

Madrid Die jüngst verstaatlichte Sparkasse Bankia benötigt nach Einschätzung der spanischen Notenbank einen neuen Plan, um ihrer faulen Immobilienkredite Herr zu werden. Die Unsicherheit bezüglich der Zukunft des Geldhauses erfordere dies, zitierte Bankia in einem Schreiben an die Börsenaufsicht die Ansicht der Notenbank. Der Zentralbank sei im März ein Plan vorgestellt worden, wie Rückstellungen vorgenommen werden könnten. Nun fordere die Institution weitere Schritte.

In der vergangenen Woche hatte der spanische Staat in einer Nacht-und-Nebel-Aktion 45 Prozent an Bankia und der Bankia-Mutter BFA übernommen, indem er eine frühere Finanzhilfe über 4,5 Milliarden Euro an die BFA in einen Aktienanteil umwandelte. Es wird erwartet, dass die Regierung über eine Fusion der beiden Unternehmen auch die volle Kontrolle über Bankia übernimmt. Zudem könnte die Regierung weitere zehn Milliarden Euro in das Geldhaus pumpen. Bei dem viertgrößten Kreditinstitut des Landes liegen zehn Prozent aller Einlagen im spanischen Bankensystem.

Bankia gibt am Mittwoch Einblick ins abgelaufene Quartal. Das Institut hat bereits angekündigt, seine Jahreszahlen für 2011 nach einer Hauptversammlung Ende des Monats korrigieren zu wollen.

  • rtr
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