Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Spannende Hauptversammlung des größten Deutschen Kreditinstituts Deutsche Bank schlägt zurück

Die Deutsche Bank will trotz aller Kritik wie angekündigt 6400 Stellen streichen. Auch die Mitarbeiter, die bei der Hauptversammlung für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstrierten, konnten das Management nicht erweichen.
Ackermann wehrt sich gegen Anfeindungen. Foto: dpa

Ackermann wehrt sich gegen Anfeindungen. Foto: dpa

HB FRANKFURT. „Niemand - zumindest niemand, den ich kenne - will einen 'Kapitalismus pur' und schon gar nicht einen 'Raubtier-Kapitalismus'“, sagte Ackermann am Mittwoch auf der Hauptversammlung der Bank in Frankfurt vor rund 5200 Aktionären. „Das sind Vokabeln aus der Zeit des realen Sozialismus, und wohin der geführt hat, ist ja bekannt.“ Die Debatte schaffe keinen einzigen Arbeitsplatz und sorge im Ausland für Kopfschütteln. Die Kritik an Deutschlands größtem Institut und an seiner eigenen Person empfinde er als beschämend. Erfolg sei kein Selbstzweck. Vielmehr riskiere die Bank, ohne ihn im weltweiten Wettbewerb unterzugehen. Der Stellenabbau sei schmerzhaft, aber unumgänglich.

Die Deutsche Bank hatte 2004 den Überschuss mit 2,47 Milliarden Euro fast verdoppelt, bei der Bekanntgabe des Gewinns zugleich aber den Abbau von 6400 Stellen angekündigt - davon 1920 netto in Deutschland. Ziel sei es, die Eigenkapitalrendite vor Steuern und Restrukturierungslasten weiter zu steigern. Bei Politikern und Gewerkschaften hatte dies einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. SPD-Chef Franz Müntefering hatte Ackermann persönlich mangelnde Unternehmerethik vorgeworfen.

Am Mittwoch demonstrierten rund 150 Vertreter des Betriebsrats und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vor dem Veranstaltungsort an der Frankfurter Messe. „Wenn Herr Ackermann nicht freiwillig den Personalabbau stoppt, dann werden wir für ein gesetzliches Kündigungsverbot für Unternehmen mit hohen Gewinnen kämpfen“, erklärte Verdi-Bundesvorstand Uwe Foullong.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%