Sparkassen vs. Landesbanken Haftung sorgt für Streit

Der Verbund zur Einlagensicherung muss aufgefüllt werden. Über die Aufteilung der Kosten wird noch heiß diskutiert. Die Kontrahenten konnten sich nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen.
Es gab Zuspruch für den Vorschlag, die gegenseitige Überwachung – das Risikomonitoring – zu verstärken. Quelle: dpa
Sparkassen und Landesbanken gestalten den Haftungsverbund neu

Es gab Zuspruch für den Vorschlag, die gegenseitige Überwachung – das Risikomonitoring – zu verstärken.

(Foto: dpa)

Frankfurt/BerlinDas Tauziehen darum, wie der Haftungsverbund zwischen Sparkassen und Landesbanken künftig aussehen soll, hält an. Am vergangenen Freitag konnten sich die Kontrahenten lediglich auf einen Minimalkompromiss einigen. Die Aufteilung der Kosten für die Aufstockung des Haftungsfonds bleibt strittig.

Der Präsident des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe, Rolf Gerlach, hält dem Vernehmen nach an seiner Drohung fest, den Haftungsverbund zu verlassen, falls die Haftung für seine Sparkassen nicht gedeckelt wird. Bei der Abwicklung der WestLB wurden die Sparkassen in Nordrhein-Westfalen teilweise zur Kasse gebeten. Das diplomatische Geschick von Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes (DSGV), bleibt auch künftig maximal gefordert.

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