Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Staatsanleihen Ein Lega-Sprecher warnt vor dem Euro-Zusammenbruch

Die italienischen Rechtsextremen fordern von der EZB, die Renditeabstände von Staatsanleihen zu begrenzen. Ansonsten würde der Euro auseinanderbrechen.
Kommentieren
Die Mehrheit der Italiener ist laut Umfragen für einen Verbleib ihres Landes in der Euro-Zone. Quelle: dpa
Euro

Die Mehrheit der Italiener ist laut Umfragen für einen Verbleib ihres Landes in der Euro-Zone.

(Foto: dpa)

RomDer wirtschaftspolitische Sprecher der rechtsextremen italienischen Regierungspartei Lega hat vor einem Zusammenbruch der Euro-Zone gewarnt. Die EZB solle sicherstellen, dass die Renditeabstände von Staatsanleihen der Euro-Länder begrenzt werden, sagte Claudio Borghi der Nachrichtenagentur Reuters am Montag.

„Entweder die EZB bietet eine Garantie oder der Euro wird auseinanderbrechen.“ Zwischen den Schuldentiteln zweier Euro-Staaten seien 1,50 Prozentpunkte Differenz bei den Renditen ein vernünftiges Maximum. Die Verzinsung italienischer, spanischer und portugiesischer Anleihen war in Reaktion auf die Währungskrise in der Türkei gestiegen. Diese Situation könne nicht gelöst werden und werde explodieren, warnte Borghi.

Der Risikoaufschlag für zehnjährige italienische Staatsanleihen im Vergleich zu deutschen Bonds betrug am Montag 2,7 Prozentpunkte. Im Mai lag er allerdings bei etwa 3,25 Prozentpunkten.

Noch vor der Wahl im März hatte sich die Lega für einen Austritt Italiens aus der Euro-Zone eingesetzt. Seit Bildung der Regierung mit der populistischen 5-Sterne-Bewegung hat sie jedoch mehrfach bestritten, die Abkehr von der Gemeinschaftswährung zu planen.

Die Mehrheit der Italiener ist zwar laut Umfragen für einen Verbleib ihres Landes in der Euro-Zone. Manche Analysten halten aber die Möglichkeit eines Ausstiegs der drittgrößten Volkswirtschaft aus dem Euro nicht für ausgeschlossen. Die Folgen eines solchen Schritts wären unvorhersehbar.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Staatsanleihen - Ein Lega-Sprecher warnt vor dem Euro-Zusammenbruch

0 Kommentare zu "Staatsanleihen: Ein Lega-Sprecher warnt vor dem Euro-Zusammenbruch "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.