Steuer-CD Julius Bär meldet weiteren Datendiebstahl

Die Schweizer Privatbank Julius Bär hat einen weiteren Fall von Datendiebstahl im Zusammenhang mit deutschen Steuerermittlungen gemeldet. Leider treffe dies zu, sagte Bär-Chef Boris Collardi der "SonntagsZeitung".
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2011 hatte sich Julius Bär mit den deutschen Behörden auf eine Vergleichszahlung geeinigt. Quelle: Reuters

2011 hatte sich Julius Bär mit den deutschen Behörden auf eine Vergleichszahlung geeinigt.

(Foto: Reuters)

ZürichDer Verdächtige, ein Angestellter der Bank in Zürich, sei verhaftet worden. Er habe offenbar im Alleingang gehandelt. Die Zeitung berichtete, die gestohlenen Daten seien in Form einer CD in die Hände nordrhein-westfälischer Steuerfahnder gelangt. Dafür habe der Verdächtige Geld bekommen. Julius Bär stehe mit möglicherweise betroffenen Kunden in Deutschland in Kontakt.

Kundendaten der traditionsreichen Privatbank sind bereits mehrmals zu deutschen Steuerfahndern gelangt. 2011 hatte sich Julius Bär mit den deutschen Behörden auf eine Vergleichszahlung von 50 Millionen Franken geeinigt und damit Straffreiheit für das Institut und seine Mitarbeiter erkauft.

  • rtr
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