Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Strafanzeige Versicherungskonzern Ergo sollte erpresst werden

Seite 2 von 2:
Ein Sexskandal brachte Ergo in die Schusslinie

Ein Jurist der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen riet den Betroffenen, auf eine Neuberechnung des Vertrages zu pochen: „Die Leute können zwar nicht mit der Auszahlung des Geldes rechnen, aber das Guthaben im Vertrag wird sich erhöhen“, sagte Markus Feck. Auf die Versicherung sollten sich die Betroffenen nicht verlassen, sondern besser mit sämtlichen Unterlagen eine Beratungsstelle der Verbraucherzentrale aufsuchen.

Wie Herr Kaisers Truppe in Budapest feierte
ScanImage001
1 von 12

Eigentlich motiviert die Mitarbeiterzeitung die Beschäftigten der Munich Re-Tochter Hamburg Mannheimer mit anderen Themen. Das Cover der Ausgabe vom Juli 2007, in der über die Lustreise berichtet wird, stellt das Thema Vertrauen in den Fokus.

ScanImage1001
2 von 12

Doch diesmal hatten die Macher der Unternehmenspostille mehr zu tun, als über Vertrauen und Qualität zu berichten. „Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht“, hieß es in der entsprechenden Ausgabe. "Oder aber, sie sind so abgefahren, so sagenhaft und unbeschreiblich, dass es sie beinahe gar nicht geben dürfte.“

gruppenbild
3 von 12

Von einer Reise nach Budapest wurde dort geschwärmt: "Damit kann nichts und niemand mithalten, und genau darum ist es ja auch so wunderbar, ein HMI-Freak zu sein." (Die Gesichter hat Handelsblatt Online unkenntlich gemacht)

gellert3
4 von 12

Die Reise führte Herrn Kaisers Truppe in die historische Gellert-Therme der ungarischen Hauptstadt. Wo sich die Städter bereits im 13. Jahrhundert entspannten, finden heute so genannte "Wassernächte" statt.

party-total
5 von 12

Für die HMI-Mitarbeiter sollte es in Budapest "Party total" sein (Ausriss aus der Mitarbeiterzeitung).

gellert
6 von 12

Auf der Abendveranstaltung in den Gellertthermen sollen bis zu hundert Prostituierte gewesen sein. Das Unternehmen spricht dagegen von etwa zwanzig.

Den Mitarbeitern zufolge "kamen die Damen und zeigten uns, was sie zu bieten hatten." Sogar von mit Tüchern verhängten Himmelbetten, die rechts und links der Quellen aufgestellt waren, berichteten die Mitarbeiter.

(Anm. der Redaktion: Die Aufnahme zeigt eine "Wassernacht")

gellert2
7 von 12

Wer kein Bett abbekam, wich auf den Pool aus. Die Mitarbeiterzeitung schrieb später süffisant: "Wer diesmal seine Badehose vergessen hatte, der hatte selbst Schuld." Ein Skandal.

Vor wenigen Wochen war die Gesellschaft nach Bekanntwerden eines Sex-Skandals in die Schusslinie geraten: Im Juni 2007 hatte der Strukturvertrieb der Hamburg-Mannheimer in Budapest eine Sex-Orgie mit rund 20 Prostituierten für seine 100 besten Vertreter organisiert. Der Sex-Skandal hatte in der Versicherungsbranche für massive Verstimmung gesorgt. Als Konsequenz verschärfte Ergo am Mittwoch seine Verhaltensregeln für Mitarbeiter und selbstständige Handelsvertreter.

Finance Briefing
  • dpa
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "Strafanzeige: Versicherungskonzern Ergo sollte erpresst werden"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote