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Strikte Personalpolitik Deutsche-Bank-Bosse wollen weltweit jede Neueinstellung abnicken

Der Sparkurs bei der Deutschen Bank beschert der Führungsetage mehr Arbeit. Jede Neueinstellung muss künftig vom Vorstand genehmigt werden.
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Deutsche-Bank-Bosse wollen weltweit jede Neueinstellung abnicken Quelle: Reuters
Deutsche-Bank-Chef Sewing

Der Chef der Deutschen Bank will beim Personal künftig stärker mitentscheiden.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing nimmt seine Manager bei Personaleinstellungen enger an die Kandare. Weltweit müssen künftig sämtliche Stellenneubesetzungen von Sewing, Finanzchef James von Moltke und Karl von Rohr, der im Vorstand für Personalthemen zuständig ist, genehmigt werden, wie aus einem internen Schreiben an Mitarbeiter der Bank hervorgeht, das der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlag.

Das Ziel sei, dadurch nur die Jobs zu besetzen, die für die Umsetzung der neuen Konzernstrategie als notwendig erachtet würden. Bisher konnten die Leiter der einzelnen Geschäftssparten selbst entscheiden, ob und wen sie einstellen.

Bei dem Prozess gehe es nicht um einen Einstellungsstopp, erläuterte Deutsche-Bank-Managerin Karen Meyer, die weltweit für Personalprozesse zuständig ist, in dem Schreiben. „Wichtig ist, dass wir auch weiterhin Mitarbeiter einstellen werden, aber dies noch selektiver als bisher. Nur so können wir unsere strategischen Ziele erreichen.“ Vorrang bei der Neubesetzung von Jobs sollen künftig interne Bewerber bekommen. Ende des Jahres will die Bank die neue Vorgehensweise bewerten.

Die Deutsche Bank will im Zuge ihrer Anfang Juli angekündigten Neuausrichtung weltweit 18.000 Arbeitsplätze streichen. Sewing macht den Aktienhandel dicht, andere Geschäftsbereiche werden zurechtgestutzt. Insgesamt dürfte der Umbau die Bank gut sieben Milliarden Euro kosten. 

Mehr: Das Institut kürzt einige Begünstigungen für die Belegschaft. Die ausländischen Mitarbeiter sehen sich benachteiligt, doch auch in Deutschland wird gespart.

  • rtr
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