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Studie Schweizer Finanzbranche geizt mit Jobs

Unerfahrene und Praktikanten haben den Vorrang. Deshalb gebe es in der schweizer Finanzbranche so wenig Stellen wie vor drei Jahren. Eine Studie zeigt, dass Banken bei ihren Stellenausschreibungen knausern.
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Die Schweizer Fahne weht in Basel. Die Finanzbranche schreibt weniger Stellen aus. Quelle: dpa

Die Schweizer Fahne weht in Basel. Die Finanzbranche schreibt weniger Stellen aus.

(Foto: dpa)

Firmen aus der Finanzbranche in der Schweiz boten Ende Dezember 2012 so wenig offene Stellen an wie zuletzt vor drei Jahren. Das berichtete das Branchen-Portal Finews zu Wochenbeginn.

Auf den Webseiten von insgesamt 1400 Schweizer Banken, Versicherungen und anderen Finanzfirmen (Wirtschaftsprüfung, Informatik, Beratung und andere) waren demnach zuletzt 3077 Jobs ausgeschrieben.

Banken hatten Ende Dezember insgesamt 1015 Arbeitsplätze ausgeschrieben, berichtete Finews. Bei den Versicherern seien 1059 Stellen offen gewesen. Und die Zahl der freien Jobs bei den übrigen Finanzfirmen sank demnach in den vergangenen zwölf Monaten auf zuletzt 1004. Lediglich bei Privatbanken steige die Zahl der Ausschreibungen nach wie vor an.

„Viele offene Stellen werden zunehmend durch Hochschulabsolventen und Praktikanten ohne besondere Erfahrung besetzt. Außerdem hält der Trend zum Outsourcing von Backoffice- und Informatik-Funktionen ins Ausland an”, schrieb das Portal in seiner Beurteilung der Daten.

Grundlage der Erhebung sei der Finews-JobDirectory-Index, wie es weiter hieß. Dieser werde vierteljährlich mit Daten des Internet-Portals JobDirectory.ch veröffentlicht.

 
  • Bloomberg
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