Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Takehiko Nakao im Interview Chef der Asiatischen Entwicklungsbank warnt vor Eskalation des Handelskonflikts

Takehiko Nakao erwartet ein schwächeres Wachstum Chinas und der USA. Der Japaner empfiehlt Peking den Aufbau eines besseren Sozialsystems.
Kommentieren
ADB-Präsident Nakao warnt vor Eskalation des Handelskonflikts Quelle: Bert Bostelmann/laif
Takehiko Nakao

Der Japaner ist seit 2013 Präsident der Asian Development Bank (ADB).

(Foto: Bert Bostelmann/laif)

Berlin Der Chef der Asiatischen Entwicklungsbank ADB, Takehiko Nakao, warnt vor einer Eskalation des Handelsstreits zwischen China und den USA. „Wir gehen davon aus, dass Chinas Wachstum dadurch um 1,3 Prozentpunkte schwächer ausfallen wird, das der USA um 0,3 Prozentpunkte“, sagte Nakao dem Handelsblatt. Die negativen Auswirkungen könnten sogar noch stärker werden, wenn das Vertrauen von Konsumenten und Investoren sich weiter verschlechtere.

Auch wenn einige Staaten in Asien von Produktionsverlagerungen aus China heraus profitierten, seien die Risiken für sie hoch: „Wichtiger als der konjunkturelle Effekt ist die Sorge, dass sich die globalen Lieferketten aufspalten in ein Netzwerk Chinas und eines der USA. Länder wie Thailand, die Philippinen oder Singapur wollen aber eine Balance, keine einseitige Abhängigkeit.“

Für die weitere Entwicklung Chinas sieht Nakao den Aufbau eines besseren Sozialsystems als nötig an. „Die Ungleichheit bei Besitz und Einkommen ist sehr hoch“, sagte er. Es fehle im Land an Institutionen, die wie in liberalen Marktwirtschaften Ungleichheit entgegenwirken. „Denn in einem sozialistischen Staat sollte die Gleichheit hoch sein. Ist sie aber in der Realität nicht.“

Nakao empfiehlt ein „ausreichendes Sozialsystem, etwa bei Renten und Gesundheit“, eine Erbschaftsteuer und eine Immobiliensteuer. Die Einkommensteuer sollte zudem umfassender und progressiver gestaffelt sein. China sei in seiner bisherigen Wirtschaftsentwicklung ein gutes Modell für andere Staaten, denn das Land habe die Armut sehr erfolgreich reduziert. Aber: „Für die Zukunft ist nicht notwendigerweise die gleiche Politik wie bisher die beste.“

Nakao, der die Bank seit 2013 leitet und sein Amt im Januar niederlegen will, forderte China auch auf, bei der Vergabe von Krediten an andere Länder im Rahmen der Seidenstraßeninitiative stärker auf die Schuldentragfähigkeit der Länder zu achten. Die von China ins Leben gerufene neue Förderbank, die Asiatische Infrastrukturinvestment Bank (AIIB) sieht Nakao nicht als Konkurrenten. „Unsere Ansätze sind unterschiedlich – und dadurch ergänzen sich die beiden Banken eher gut“, sagte der Finanzexperte.

Fünf Projekte haben beide Banken bereits co-finanziert, drei weitere sind beschlossen. Deutschland ist Anteilseigner der AIIB geworden, die USA und Japan haben sich dagegen entschieden. Daran wird sich in den Augen Nakaos auch nichts ändern. Der Einstieg wäre für den Steuerzahler teuer. „Die USA und Japan sagen sich, das ist eine gute chinesische Idee, aber wir wollen unser Geld nicht dafür ausgeben.“

Lesen Sie hier das komplette Interview:

Herr Nakao, inwiefern ist Chinas Entwicklung ein Modell für andere Staaten?
China ist in gewisser Weise ein gutes Modell, denn das Land hat die Armut sehr erfolgreich reduziert. Wir analysieren gerade in einem Buch über die Entwicklungsgeschichte des Kontinents – „Die asiatische Reise zum Wohlstand“ –, welche Rolle Märkte, Politik und Technologien spielten. Klar ist: Die Erfolgsbeispiele haben immer mehr Markt zugelassen. Zunächst die asiatischen „Tigerstaaten“ wie Korea oder Singapur. Diese Länder haben Exporte und Importe gesteigert und sich um ausländische Direktinvestitionen bemüht. China hat dies aber noch einmal gesteigert.

Inwiefern?
China hat sich sehr schnell entwickelt, als es sich Ende der 70er-Jahre öffnete und reformierte, nachdem die Kulturrevolution beendet war. Das setzte immense Anreize bei den Menschen frei, hart zu arbeiten und neue Dinge zu entwickeln. Der Staat spielt für den chinesischen Erfolg eine sehr wichtige und charakteristische Rolle mit eigenen kreativen Ideen, aber Chinas Erfolg wurde vor allem auch möglich, weil Anreize für die Menschen mobilisiert wurden. Chinas Staat gab klar die Richtung vor. Aber das Wachstum kam durch die Landwirtschaft, durch Unternehmer und durch die ausländischen Direktinvestitionen.

Was unterscheidet Chinas Weg von dem der asiatischen Tigerstaaten wie Südkorea?
Das Besondere ist: Der klare Erfolg kam durch die ausländischen Direktinvestitionen. Die Sonderwirtschaftszonen mit weniger Regulierung und niedrigeren Steuern waren der Nukleus, und das breitete sich dann aus. Diese Öffnung, geleitet durch den Staat, war essenziell für den Erfolg. Und durch die Anwerbung ausländischer Direktinvestitionen kam der technologische Import. Besonders am chinesischen Weg war auch, dass die Führung unter Deng Xiaoping in den 70er-Jahren viel Energie investiert hat, Leute im Ausland über Unternehmensführung und Wirtschaftspolitik lernen zu lassen.

War Japan als Demokratie, aber mit einer vom Staat gelenkten Wirtschaftsentwicklung in Zeiten des hohen Wachstums bis in die 70er-Jahre hinein ein Vorbild für China?
China durchläuft eine viel stärker staatsgelenkte Entwicklung. Japan wird fälschlicherweise oft als staatsgeführte Wirtschaft angesehen. Das trifft jedoch nur auf die 1930er-Jahre und den Wiederaufbau ab 1945 zu. Aber das war in Japan mehr die Ausnahme als die Regel.

Würden Sie sagen, dass für China in der Zeit des wirtschaftlichen Aufholens der Staatskapitalismus von Vorteil war?
Vielleicht kann man sagen: Weil der Staat mehr Macht hat, ist er schneller in der Umsetzung von Dingen. Etwa verglichen mit einer Demokratie wie Indien. Chinas Führung musste sich nicht um Wahlen oder Gegenargumente kümmern. Aber die Unterschiede sind nicht schwarz-weiß. Auch in den meisten anderen Ländern war der Staat zu Beginn eine wichtige anstoßende Kraft – abgesehen von Großbritannien, wo die industrielle Revolution startete. Länder wie Vietnam und Myanmar haben längst Chinas Weg als Vorbild gewählt und sich entsprechend geöffnet. Unklar ist, ob sie ihre Öffnung weiter treiben, als es China getan hat.

Und heute? Chinas Binnenkonsum ist wichtig geworden. Chinesische Großunternehmen wie Huawei wachsen nicht durch ausländische Direktinvestitionen, sondern sind selbst Investoren im Ausland.
Ja, mittlerweile entwickeln Chinas Unternehmen selbst, das Land ist in vielen Bereichen an die technologischen Grenzen der Welt vorgestoßen. Nicht in allen Bereichen, und das Pro-Kopf-Einkommen liegt erst bei einem Viertel des Wertes von entwickelten Industriestaaten. Aber der Wandel ist da. Wegen der wirtschaftlichen und technologischen Errungenschaften bekommt der chinesische Aufstieg hegemoniale Züge.

Welche Politik ist in Zukunft am besten für China?
Für die Zukunft ist nicht notwendigerweise die gleiche Politik wie bisher die beste. In meinen Augen ist es jetzt zum Beispiel wichtig für China, sich darauf zu fokussieren, die Ungleichheit im Land zu senken. Die Ungleichheit bei Besitz und Einkommen ist sehr hoch. Es fehlt an Institutionen, die wie in liberalen Marktwirtschaften Ungleichheit entgegenwirken, denn in einem sozialistischen Staat sollte die Gleichheit hoch sein.

Ist sie aber in der Realität nicht. Es fehlt ein ausreichendes Sozialsystem, etwa bei Renten und Gesundheit. China beginnt damit, aber das Niveau ist gering und differiert immens zwischen den Regionen. Es fehlt zudem an einer Erbschaftsteuer, einer Immobiliensteuer, und die Einkommensteuer müsste mehr Menschen umfassen und ihre Progression stärker sein.

Muss sich noch etwas ändern?
China muss den Fakt akzeptieren, dass das Land eine große Präsenz in der Welt hat. Wenn China zum Beispiel im Zuge der Seidenstraßeninitiative andere Länder unterstützt, sollte es stärker auf die Schuldenlast der Empfängerländer achten. Chinas Kreditvergabe ist massiv, aber sie hält sich nicht an die internationalen Standards, bei denen Kriterien wie Umwelt, Sicherheit, Transparenz, aber eben auch die Schuldentragfähigkeit festgeschrieben sind. China definiert sich noch immer als ein sich entwickelndes Land. Aber auf G20-Ebene hat China die Prinzipien für qualitativ gute Infrastrukturinvestitionen unterschrieben, was ein guter Fortschritt ist.

Die Seidenstraßeninitiative wird im Westen oft als ein Zeichen eines neuen globalen Hegemonieanspruchs Chinas verstanden. Ist sie eine Gefahr für den Westen?
Wenn sie dazu führt, dass die von China geförderten Länder produktiver werden, nicht. So wachsen Staaten mit höherem Einkommen heran, in Zentralasien etwa. Das nützt allen. Aber es muss natürlich darauf geachtet werden, dass die Kreditvergabe genau kontrolliert wird. Sonst hat das ernsthafte Folgen.

Für die Empfänger der chinesischen Kredite?
Genau. China selbst kann ja auch kein Interesse daran haben, arme Staaten in eine Schuldenfalle laufen zu lassen. Ich glaube auch nicht, dass China das will. Aber es vergibt Kredite auf eine etwas unorthodoxe Weise. Das ist schlecht für die Kreditnehmer und für China, aber auch andere Kreditgeber der Empfängerländer wie die ADB, die KfW, die Weltbank, den Internationalen Währungsfonds und private Banken.

China hat mit der Asiatischen Infrastrukturinvestmentbank AIIB eine eigene Entwicklungsbank aufgebaut. Wie ist Ihr Verhältnis?
Wir haben eine gute Partnerschaft. Fünf Projekte haben wir seit dem Start der AIIB 2015 bereits mit ihr kofinanziert, drei weitere werden folgen: ein Schnellbusprojekt im pakistanischen Karachi, Wasserkraft in Kirgistan und eine Investition in den indischen Infrastrukturinvestmentfonds. Ich treffe AIIB-Chef Jin regelmäßig. Unser Ziel ist ähnlich: eine großartige Infrastruktur in Asien aufbauen.

Sie sehen sich nicht als Wettbewerber?
Ich finde nicht, dass wir Konkurrenten sind. Zum einen ist die ADB viel größer. Wir haben im vergangenen Jahr fast 22 Milliarden Dollar an neuen Zusagen gemacht, die AIIB drei Milliarden. Die AIIB beschäftigt derzeit wenig mehr als 200 Menschen, wir fast 3500. Damit können wir die sozialen und die Umweltauswirkungen von beantragten Projekten sehr intensiv prüfen, können technische Assistenz leisten.

Und wir finanzieren nicht nur Infrastruktur wie die AIIB, sondern zum Beispiel auch Reformprogramme von Regierungen wie der von Indonesien oder von den Philippinen im dreistelligen Millionenbereich. Wir sind viel breiter aufgestellt, konzentrieren uns andererseits rein auf Asien. Unsere Ansätze sind unterschiedlich – und dadurch ergänzen sich die beiden Banken eher gut.

China vergibt Milliardenkredite über die Seidenstraßeninitiative und ist eine ökonomische Weltmacht. Dennoch gilt das Land weiter als Schwellenland und ist mit 2,7 Milliarden Dollar 2018 immer noch der zweitgrößte Empfänger von ADB-Förderkrediten. Ist das nicht ein Widerspruch?
Das fragen viele. Ich finde das weiterhin sinnvoll. Wir subventionieren China ja nicht, sondern verleihen Geld für Projekte zu den Kosten, die wir durch das Begeben von Anleihen haben, plus einem Zuschlag, der unsere Verwaltungskosten abdeckt und uns hilft, Kapital aufzubauen.

Wir diskutieren gerade, dass wir Staaten wie China das Geld künftig zu etwas höheren Preisen leihen, um ärmeren Ländern etwas günstiger Geld leihen zu können. Die Kreditvergabe an China stärkt über die Zinsen, die wir bekommen, unsere Kapitalbasis. Sie ist auch wichtig, damit wir ein diversifiziertes Kreditportfolio haben, das sichert unser AAA-Rating. China braucht unser Geld ja eigentlich gar nicht, sondern möchte die Partnerschaft mit uns.

Warum?
Es geht auch um unsere technische Hilfe und Beratung, gerade bei Chinas Kampf gegen den Klimawandel und um Umweltschutz. Ich glaube es ist wichtig, in diesen Bereichen weiter mit der Volksrepublik China zusammenzuarbeiten. Und es gibt einen weiteren Grund, warum die Kreditvergabe gut ist.

Welchen?
Wir, die ADB, sind so eine Art Vermittler oder ein Hub, der die Länder verbindet. Die USA und Japan, unsere größten Kapitaleigner, sind keine ja keine Mitglieder der AIIB. Aber über unsere Kredite an China und die gemeinsamen Projekte von ADB und AIIB können Washington und Tokio mit China positiv zusammenarbeiten.

Deutschland ist ja Anteilseigner der AIIB. Die USA und Japan wollten sich nicht an der neuen Bank mit Sitz in China beteiligen. Was meinen Sie, könnten die USA und Japan ihre Haltung zur AIIB noch ändern?
Das denke ich nicht, aber das müssen die Regierungen natürlich selbst entscheiden. Es geht vor allem um die Frage, ob sie Steuergeld einsetzen wollen, um AIIB-Mitglied zu sein. Es ist ja hauptsächlich eine chinesische Initiative. Wenn die USA und Japan sich an der AIIB beteiligten, würde ihr Anteil ja nicht klein sein und so würde eine Menge Geld als Kapitaleinlage gebraucht. Die USA und Japan sagen sich, das ist eine gute chinesische Idee, aber wir wollen unser Geld nicht dafür ausgeben.

Chinas Aufstieg ist ein Auslöser des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Welche Folgen des Handelskriegs prognostizieren Sie für China?
Der Handelskonflikt wird klare negative Folgen haben. Wir gehen davon aus, dass Chinas Wachstum dadurch um 1,3 Prozentpunkte schwächer ausfallen wird, das der USA um 0,3 Prozentpunkte. Die negativen Auswirkungen könnten sogar noch stärker werden, wenn das Vertrauen von Konsumenten und Investoren fällt und sich weiter verschlechtert. Aber einzelne Länder könnten von der Auseinandersetzung profitieren durch die Verlagerung ausländischer Direktinvestitionen.

Zum Beispiel?
Durch die Umleitung von ausländischen, auch chinesischen Investitionen profitieren etwa Vietnam, Kambodscha und andere. Ihr Wirtschaftswachstum und die Exportmöglichkeiten werden erheblich gestärkt. Doch die Risiken sind auch für sie hoch.

Wegen der Abschwächung der Weltkonjunktur?
Asiatische Staaten sind immer stärker Teile einer globalen Lieferkette. Wichtiger als der konjunkturelle Effekt ist die Sorge, dass sich die globalen Lieferketten aufspalten in ein Netzwerk Chinas und eines der USA. Länder wie Thailand, die Philippinen oder Singapur wollen aber eine Balance, keine einseitige Abhängigkeit. Wichtig ist vielmehr, dass die asiatischen Staaten ihre nicht einfachen Probleme lösen. Wir müssen die oftmals vorkommenden Rivalitäten überwinden und enger zusammenarbeiten. Ich hoffe, dass der Handelskonflikt nicht weiter eskaliert. Es geht ja nicht nur um Handel, sondern auch um Technologien, hegemoniale Ansprüche und anderes.

Als Sie bekanntgegeben haben, dass Sie Ihr Amt abgeben, wurden gleich Spekulationen laut, China könnte nach neun Japanern an der Spitze der ADB einen chinesischen Gegenkandidaten aufstellen. Wird Ihr Nachfolger ein Japaner werden?
Dazu kann ich nichts sagen, die Nachfolge entscheiden die Anteilseigner der ADB. Aber vielleicht so viel: Die japanischen ADB-Präsidenten waren vielleicht keine Entertainer, aber sie haben sehr viel getan für den innerasiatischen Zusammenhalt und die Kooperation. Sie haben die zentralasiatischen Staaten als Mitglieder aufgenommen nach dem Kollaps der Sowjetunion. Sie behielten Taipeh als Mitglied, als die Volksrepublik China 1986 selbst Mitglied wurde – etwas, was die Weltbank nicht geschafft hat. Ohne selbstzufrieden klingen zu wollen: Ich denke, japanische ADB-Präsidenten haben die Bank in vielerlei Hinsicht in die richtigen Richtungen geführt, die Strategie modernisiert und die Funktionen den gewandelten Bedürfnissen in der Region angepasst.
Herr Nakao, vielen Dank für das Interview.

Mehr: Erst die Wirtschaft, dann die Welt: Ein neues Buch zeichnet nach, wie sich das weltweite Machtgefüge zugunsten des asiatischen Raums verschoben hat.

Startseite

Mehr zu: Takehiko Nakao im Interview - Chef der Asiatischen Entwicklungsbank warnt vor Eskalation des Handelskonflikts

0 Kommentare zu "Takehiko Nakao im Interview: Chef der Asiatischen Entwicklungsbank warnt vor Eskalation des Handelskonflikts"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.