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Tarifkonflikt Warnstreiks in Versicherungsbranche

Für alle Versicherungszweige hat die Gewerkschaft Verdi zu Warnstreiks aufgerufen. In der kommenden Woche könnten viele Mitarbeiter in ganz Deutschland die Arbeit niederlegen. Verdi fordert sechs Prozent mehr Gehalt.
1 Kommentar

"Quer durch alle Versicherungszweige" - so hat Verdi die Warnstreiks angekündigt.

(Foto: ZB)

Berlin Mehrere tausend Beschäftigte von Versicherungen sind von diesem Montag an zum Streik aufgerufen. Wie die Gewerkschaft Verdi am Freitag in Berlin mitteilte, werden die Aktionen am Montag in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hamburg und Leipzig beginnen. Die Streiks würden in den folgenden Tagen in anderen Bundesländern fortgesetzt. Verdi protestiert damit gegen Forderungen der Arbeitgeber in der Tarifrunde für die rund 175.000 Beschäftigten im Innendienst der Versicherungsunternehmen. Die Verhandlungen wurden am 31. Mai ergebnislos abgebrochen.

Der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen (AGV) verlange, befristete Beschäftigungsverhältnisse und die unteren Lohngruppen in der Branche auszuweiten, kritisierte Verdi. „Dieser Streik wurde von den Arbeitgebern provoziert, die Vorbedingungen an die Gehaltsverhandlungen knüpfen“, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Beate Mensch. Die Gewerkschaft wolle ein sinkendes Tarifniveau verhindern. Verdi fordert vielmehr sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro. Die Beschäftigten müssten an den gestiegenen Gewinnen der Unternehmen beteiligt werden.

Finance Briefing
  • dpa
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1 Kommentar zu "Tarifkonflikt: Warnstreiks in Versicherungsbranche"

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  • Ich finde das richtig. Vorstände (Arbeitgeber) sind wie Politiker: Sie stopfen sich lieber selbst die Taschen voll. Die Bevölkerung wird um Untersützung gebeten: Schließt keine Versicherungsverträge mehr ab.

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