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Technologieinvestor Softbank legt neuen Milliarden-Fonds auf – Tech-Giganten steigen ein

Alleine das japanische Unternehmen will in den zweiten „Vision Fund“ 40 Milliarden Dollar investieren. Dazu kommen noch Tech-Schwergewichte wie Microsoft und Apple.
Update: 26.07.2019 - 12:32 Uhr Kommentieren
Softbank plant weiteren Fonds Quelle: Reuters
Softbank

Mit seinem ersten Milliarden-Fonds investierte Softbank in weltweite Technologieunternehmen.

(Foto: Reuters)

Tokio Der japanische Technologiekonzern Softbank plant, einen weiteren milliardenschweren Fonds aufzulegen. Das Gesamtvolumen soll 108 Milliarden US-Dollar betragen. Das teilte das Unternehmen an diesem Freitag mit.

Am zweiten „Vision Fund“ beteiligen sich voraussichtlich unter anderem Microsoft, Apple und dessen taiwanischer Lieferant Foxcon sowie der kasachische Staatsfonds. Softbank selbst will 38 Milliarden US-Dollar in den neuen Fonds einbringen.

„Ziel des Fonds ist die fortgesetzte Beschleunigung der KI-Revolution durch Investments in marktführende Wachstumsunternehmen“, teilte Softbank mit. Weitere Angaben zu potenziellen Investmentzielen machte das Unternehmen noch nicht.

Softbank ist unter anderem am Zahlungsverkehrsabwickler Wirecard, am Fahrdienstvermittler Uber und der Co-Working-Plattform The We Company beteiligt. Über den ersten, 100 Milliarden Dollar schweren Fonds investierten die Japaner in Technologiefirmen auf der ganzen Welt. Der Fonds erzielte eine Eigenkapitalrendite von rund 45 Prozent nach Gebühren für die Partner.

Ein Großteil des Geldes dieses Fonds stammt von den Staatsfonds in Saudi Arabien und Abu Dhabi. Die beiden Staatsfonds fehlten am Freitag allerdings auf der Liste der erwarteten Investoren für den zweiten Fonds.

Der erste Vision Fund ist schon im zweiten Jahr nach seiner Gründung zum Gewinnmotor des Konzerns geworden ist. Vor allem dank Buchgewinnen auf das Portfolio des Fonds schoss Softbanks Betriebsgewinn um 81 Prozent auf 2,4 Billionen Yen (19,2 Milliarden Euro) in die Höhe.

Die Einnahmen aus dem ersten Fonds könne jetzt in die Finanzierung des zweiten Fonds fließen, sagte der Analyst Dan Baker von Morningstar der Nachrichtenagentur Reuters. Eine solche Strategie würde aber davon abhängen, dass der erste Fonds weiterhin hohe Renditen erzielt. Das könne insofern schwieriger werden, als dass der Fonds jetzt nicht mehr nur in vielversprechende Start-ups investiert, sondern auch ein Portfolio von börsennotierten Unternehmen verwaltet.

Im vergangenen Geschäftsjahr war bei Softbank der Reingewinn auf 1,4 Billionen Yen gestiegen, damit blieb der Technologiekonzern zum dritten Mal in Folge über der Marke von einer Billion Yen. Softbank-Gründer Masayoshi Son, der sonst keine Prognosen abgibt, versprach auf der Jahresbilanzpressekonferenz im Mai dieses Jahres, dass der Reingewinn für das Jahr 2019 ebenfalls über der in Japan magischen Marke von einer Billion Yen liegen werde.

Mit Material von Reuters.

Mehr: Der japanische Konzern darf knapp zwei Milliarden Euro in den Roboterauto-Entwickler Cruise investieren – und erhält einen Sitz im Verwaltungsrat.

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