Tilney Deutsche Bank verkauft defizitären Vermögensverwalter

Die Deutsche Bank verkauft ihren Vermögensverwalter Tilney. Die Tochterfirma hatte sich um die „Millionärs-Mittelschicht“ gekümmert, doch das Geldinstitut will sich nun auf „ultrareiche“ Kunden aus Asien konzentrieren.
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Die Deutsche Bank baut seine Vermögensverwaltung derzeit radikal um. Quelle: AFP

Die Deutsche Bank baut seine Vermögensverwaltung derzeit radikal um.

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FrankfurtDie Deutsche Bank hat den Verkauf ihres defizitären britischen Vermögensverwalters Tilney besiegelt. Die Tochter geht an den Finanzinvestor Permira, mit dem seit einigen Monaten exklusiv verhandelt worden war, wie das Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Die Transaktion soll bis zum Sommer abgeschlossen sein. Der Kaufpreis wurde nicht genannt. Er liegt laut Finanzkreisen aber nur noch bei einem Bruchteil der 300 Millionen Pfund (359 Millionen Euro), die die Deutsche Bank einst für die Firma aus Liverpool gezahlt hatte.

Tilney kümmert sich vor allem um „normale“ Millionäre. Das verwaltete Vermögen ist über die Jahre geschrumpft und lag zuletzt noch bei rund 5,5 Milliarden Euro. Die Deutsche Bank, die ihre Vermögensverwaltung im In- und Ausland derzeit radikal umbaut, will sich auf dem britischen Markt künftig auf „ultrareiche“ Kunden aus dem Nahen Osten, Asien und Russland konzentrieren - und nicht mehr um die „Millionärs-Mittelschicht“ in Liverpool und Manchester.

  • rtr
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