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Trennung in China HSBC erzielt Milliardengewinn mit Beteilungsverkauf

Nun ist es offiziell: Die britische Großbank HSBC hat ihren Anteil am chinesischen Versicherer Ping verkauft. Die Veräußerung spülte 7,2 Milliarden Euro in die Kassen des Unternehmens.
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Die Briten hatten Mitte November angekündigt, einen Ausstieg aus der Beteiligung an dem zweitgrößten chinesischen Versicherer zu prüfen. Quelle: dpa

Die Briten hatten Mitte November angekündigt, einen Ausstieg aus der Beteiligung an dem zweitgrößten chinesischen Versicherer zu prüfen.

(Foto: dpa)

Hongkong/London Die britische Großbank HSBC hat mit dem Verkauf des Anteils am chinesischen Versicherers Ping einen Milliardengewinn erzielt. Der Verkauf des 15,6-prozentigen Aktienpakets habe 9,4 Milliarden Dollar (7,2 Mrd Euro) in die Kassen gespült und steigere den Überschuss um 2,6 Milliarden Dollar, teilte die Bank am Mittwoch in Hongkong mit. Käufer der Anteile ist der thailändische Milliardär Dhanin Chearavanont. Die Briten hatten Mitte November angekündigt, einen Ausstieg aus der Beteiligung an dem zweitgrößten chinesischen Versicherer, bei dem sie 2002 eingestiegen waren, zu prüfen.

Der in London und Hongkong notierte HSBC-Konzern hatte im Sommer die Streichung von 30.000 seiner weltweit rund 300.000 Stellen angekündigt. Er will sich auf das Bankgeschäft konzentrieren und die Rentabilität steigern. Im März hatte HSBC bereits seine Versicherungsgeschäfte in Hongkong, Singapur, Argentinien und Mexiko verkauft.

Zudem braucht der Konzern Geld, weil er mit hohen Strafzahlungen in den USA rechnet. Die Vereinigten Staaten werfen dem Unternehmen Geschäfte mit Terroristen, Drogendealern, Geldwäschern und dem Iran vor. HSBC hatte sich bereits entschuldigt und 1,5 Milliarden Dollar für Strafzahlungen zurückgelegt.

In China bleibt der Finanzkonzern prominent vertreten. So ist er etwa mit mehr als 19 Prozent an der Bank of Communications beteiligt, einer der größten des Landes. China bleibe einer der wichtigsten Märkte für HSBC, versicherte Konzernchef Stuart Gulliver.

 
  • dpa
  • afp
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