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Trotz der schwachen Immobilienmärkte Aareal Bank hält den Gewinn stabil

Die Immobilienbank Aareal hat im ersten Quartal 2004 ihre Risikovorsorge für faule Kredite wieder auf Normalmaß reduziert und den Gewinn stabil gehalten. Im vergangenen Jahr hatte das Wiesbadener Institut wegen einer überraschend mehr als verdoppelten Vorsorge seine eigenen Gewinnziele deutlich verfehlt.

HB FRANKFURT. Die Risikovorsorge lag in den ersten drei Monaten dieses Jahres bei 30 Mill. Euro, teilte die im Nebenwerte-Index MDax gelistete Spezialbank am Donnerstag mit. Im ersten Quartal 2003 waren es 29 Mill. Euro, im vierten Quartal 2003 jedoch - nach einer völlig unerwarteten Aufstockung - 156 Mill. Unter dem Strich verdiente die Aareal Bank im ersten Quartal wie im Vorjahreszeitraum 24 Mill. Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 25 Mill. Euro gerechnet.

Bankchef Karl-Heinz Glauner zeigte sich angesichts der schwachen Immobilienmärkte in Deutschland mit dem Quartal zufrieden. „Das Ergebnis zeigt auch, dass wir entgegen den seinerzeitigen Gerüchten stabil auf Kurs liegen“, ergänzte Glauner. Die Aareal-Aktie war im Februar stark unter Druck geraten, nachdem Glauner eingeräumt hatte, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Bücher der Bank prüfe. In diese Zeit fiel auch die massive Aufstockung der Risikovorsorge. Damals hatte es Spekulationen gegeben, ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Vorgänge gebe und ob die Risikovorsorge in Zukunft weiter erhöht werden müsse.

Im Gesamtjahr will Aareal weiterhin einen Überschuss von rund 100 Mill. Euro erzielen. 2003 hatte die Bank einen Konzerngewinn von 38 (2002: 87) Mill. Euro erreicht und damit das selbst gesteckte Ziel von 90 Mill. deutlich verfehlt. Die Risikovorsorge soll sich den Angaben zufolge 2004 maximal auf 125 Mill. Euro belaufen, nachdem es 2003 noch 248 Mill. waren.

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