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Trotz des deutlichen Gewinnrückgangs Bankgesellschaft erklärt Sanierungsphase für beendet

Die Bankgesellschaft Berlin hat im ersten Quartal unter anderem wegen der anhaltend schwachen Kapitalmärkte einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Für das Gesamtjahr 2004 erwartet der Konzern weiterhin einen Vorsteuergewinn von 100 Millionen Euro.

HB BERLIN. Der entscheidende Schritt zur Stabilisierung im Markt sei gelungen, sagte der Vorstandsvorsitzende Hans-Jörg Vetter am Montag. Im 1. Quartal sank das operative Ergebnis nach Risikovorsorge aber angesichts weiter schwacher Kapitalmärkte auf 30 Millionen Euro nach 54 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Für 2004 strebt der mehrheitlich landeseigene Konzern ein positives Ergebnis vor Steuern an.

Nach den verhaltenen ersten Monaten werde 2004 kein leichtes Bankenjahr, sagte Vorstandschef Vetter. Die Wende in die schwarzen Zahlen erweise sich jedoch als stabil. Neben Kostensenkungen gelte es nun, die Erträge im Kundengeschäft weiter anzukurbeln. Im 1. Quartal ging der Zinsüberschüsse noch zurück. Andererseits konnten Risiko- Vorsorge und Verwaltungsaufwendungen nochmals reduziert werden. Unter dem Strich standen bis Ende März vor diesem Hintergrund noch sechs Mill. Euro Gewinn (Vorjahr: 118 Mill. Euro). Im 1. Quartal 2003 waren allerdings hohe einmalige Verkaufserträge verbucht worden.

Die „akute Phase“ der Sanierung sei beendet, sagte Vetter. Die Anstrengungen seien aber keineswegs abgeschlossen. Ein weiterer Schritt sei die vom Abgeordnetenhaus gerade rückwirkend zum 1. Januar 2004 beschlossene Ausgliederung der Investitionsbank Berlin. Mit dem Land liefen Gespräche für noch nötige Vorbereitungen, darunter eine außerordentliche Hauptversammlung. Letzter Termin, um die Trennung rückwirkend umsetzen zu können, sei der 31. August. Auch falls die Ausgliederung erst zum 1. Januar 2005 komme, sei die Sanierung aber nicht behindert.

Im vergangenen Jahr hatte die Bankgesellschaft erstmals seit drei Jahren wieder Gewinn im operativen Geschäft erzielt. Unter dem Strich standen wegen Vorsorge für Auflagen der EU-Kommission aber 316 Millionen Euro Verlust (Vorjahr: minus 699 Mio Euro). Das Institut war 2001 durch riskante Kredit- und Immobiliengeschäfte in Turbulenzen geraten und nur durch Milliardenhilfen des Landes vor dem Aus gerettet worden.

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