UBS und Barclays USA ermitteln in Devisengeschäften

Die USA ermitteln weiter gegen UBS und Barclays: Die Großbanken könnten Kunden und Geschäftspartner nicht angemessen über die Gewinne bei Devisengeschäften unterrichtet haben. Auch andere Banken könnten betroffen sein.
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Die UBS hatte wegen Verwicklung ihrer Händler in Devisenmanipulationen bereits in Vergleichen über 700 Millionen Euro gezahlt. Quelle: Reuters
Neben UBS und Barclays sollen auch weitere Banken betroffen sein

Die UBS hatte wegen Verwicklung ihrer Händler in Devisenmanipulationen bereits in Vergleichen über 700 Millionen Euro gezahlt.

(Foto: Reuters)

Das US-Justizministerium weitet einem Zeitungsbericht zufolge seine Ermittlungen im Devisenskandal gegen die Großbanken UBS und Barclays aus. Das Ministerium untersuche nun auch Anlageangebote, die auf Devisengeschäften basieren, berichtete die „Financial Times“ (Montagausgabe) unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertraute Personen.

Geprüft werde, ob die beiden Geldhäuser solche Produkte verkauft haben, ohne die Gewinne aus Devisengeschäften offenzulegen, aus denen die Renditen der Produkte erwirtschaftet wurden. Zudem untersuche das Ministerium ähnliche Vorwürfe gegen weitere Banken.

Es bestehe der Verdacht, dass Kunden und Geschäftspartner nicht angemessen über die von den Instituten erzielten Gewinne unterrichtet wurden. Dem Blatt zufolge lehnten das Ministerium, UBS und Barclays Stellungnahmen ab.

Die UBS hatte im November wegen Verwicklung ihrer Händler in Devisenmanipulationen in Vergleichen mit den Aufsichtsbehörden aus Großbritannien, den USA und der Schweiz insgesamt 774 Millionen Franken (738 Millionen Euro) gezahlt. Das US-Justizministerium war nicht Teil des Vergleichs.

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