Übernahme EU-Wettbewerbshüter geben Thomson-Reuters-Deal mit Blackstone frei

Der US-Finanzinvestor Blackstone darf die Finanzmarktspate von Thomson Reuters übernehmen. Der Deal wird mit bis zu 20 Milliarden Dollar bewertet.
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Blackstone hatte im Januar angekündigt, 55 Prozent der Sparte Financial & Risk von Thomson Reuters zu erwerben. Quelle: Reuters
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Blackstone hatte im Januar angekündigt, 55 Prozent der Sparte Financial & Risk von Thomson Reuters zu erwerben.

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BrüsselDie EU-Kartellwächter haben dem US-Finanzinvestor Blackstone grünes Licht für die Übernahme der Finanzmarktsparte von Thomson Reuters gegeben. Es gebe keine Wettbewerbsbedenken gegen die Transaktion, teilte die EU-Kommission am Montag mit. Die Überprüfung sei zu dem Schluss gekommen, dass die Marktanteile der Unternehmen zu klein seien, um den Wettbewerb zu behindern. Zudem werde es weiterhin eine ganze Reihe von Rivalen geben.

Blackstone hatte im Januar angekündigt, 55 Prozent der Sparte Financial & Risk von Thomson Reuters zu erwerben. Der Deal bewertet das umsatzstärkste Segment des kanadischen Daten- und Informationskonzerns mit 20 Milliarden Dollar. Die Nachrichtenagentur Reuters bleibt bei Thomson Reuters und liefert weiter Nachrichten an das Gemeinschaftsunternehmen. Dafür erhält die Agentur 30 Jahre lang mindestens 325 Millionen Dollar jährlich – insgesamt fast zehn Milliarden Dollar.

  • rtr
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