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Übernahme von Sal. Oppenheim Deutsche Bank zahlt nach

Darf’s ein bisschen mehr sein? 2009 übernahm die Deutsche Bank das Kölner Traditions-Institut Sal. Oppenheim für eine Milliarde Euro. Nun zahlte die Bank nach – allerdings weit weniger als die vereinbarte Höchstsumme.
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Nach 220 Jahren endete für Sal. Oppenheim die Geschichte der familiengeführten Privatbank. Für eine Milliarde Euro wurde das Traditionshaus 2009 von der Deutschen Bank übernommen. Quelle: picture alliance
Übernahme durch die Deutsche Bank

Nach 220 Jahren endete für Sal. Oppenheim die Geschichte der familiengeführten Privatbank. Für eine Milliarde Euro wurde das Traditionshaus 2009 von der Deutschen Bank übernommen.

(Foto: picture alliance )

Frankfurt/Main Die Deutsche Bank zahlt nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ den Alteigentümern der 2009 übernommenen Privatbank Sal. Oppenheim einen Nachschlag zum Kaufpreis. Es handele sich um einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag, schrieb das Magazin unter Berufung auf Kreise der Alteigentümer. Ein Sprecher der Deutschen Bank bestätigte am Donnerstag, dass es eine Einigung mit den Alteigentümern des Instituts gegeben habe.

Der deutsche Branchenprimus hatte das Kölner Traditionshaus 2009 für rund eine Milliarde Euro übernommen. Die Privatbank hatte sich zuvor verspekuliert. Die Eigentümerfamilien mussten daraufhin mehrfach frisches Geld nachschießen. Bei der Übernahme hatten beide Seiten eine Nachzahlung vereinbart, die je nach Entwicklung der Privatbank dem Bericht zufolge bis zu 450 Millionen Euro betragen sollte.

  • dpa
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