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Übernahmepoker Börse Hongkong will mit Hilfe von UBS LSE-Investoren gewinnen

Neben der UBS hat der Börsenbetreiber auch Credit Suisse um Hilfe gebeten, um Treffen mit LSE-Aktionären zu arrangieren. Die LSE lehnt die Offerte ab.
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Der Börsenbetreiber aus Fernost holt sich im Übernahmepoker um die LSE Hilfe in der Schweiz Quelle: Bloomberg
Schriftzug der Börse Hongkong

Der Börsenbetreiber aus Fernost holt sich im Übernahmepoker um die LSE Hilfe in der Schweiz

(Foto: Bloomberg)

Die Börse von Hongkong (HKEX) hat Insidern zufolge die Zusammenarbeit mit der UBS Group aufgenommen, um mit einer Charmeoffensive die Investoren der London Stock Exchange von den Vorzügen ihres Übernahmeangebots zu überzeugen.

Die Schweizer Bank wurde als Berater hinzugezogen und hilft HKEX, Treffen mit LSE-Aktionären zu arrangieren, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten. Sie baten um Anonymität, da die Informationen vertraulich sind. Die Credit Suisse unterstützt HKEX auch, Treffen mit Anlegern der LSE zu veranstalten, wie eine informierte Person sagte. Einige oder alle Banken könnten als Finanzberater für HKEX angeheuert werden, sagten die Personen.

Die Börse Hongkong arbeitet bereits mit der US-amerikanischen Investmentbank Moelis an der 37 Milliarden Dollar schweren Offerte. HKEX hat auch HSBC Holdings mit der Beratung in dem Bieterverfahren beauftragt, um Investoren aus London und Asien zu umwerben, berichtete Sunday Telegraph ohne Nennung von Quellen.

Führende LSE-Aktionäre werden den Deal nur unterstützen, wenn HKEX sie davon überzeugen kann, dass das 27 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot der LSE für den Datenanbieter Refinitiv „absoluter Quatsch“ sei, dass das HKEX-Angebot die behördliche Genehmigung erhalte und dass das Gebot nachgebessert werde, schrieb die Zeitung unter Berufung auf nicht genannte Quellen.

Vertreter von HSBC und Credit Suisse lehnten eine Stellungnahme ab. Die LSE hatte in der vergangenen Woche das Übernahmeangebot von HKEX unter Berufung auf Probleme in Bezug auf „Strategie, Umsetzbarkeit, Form der Gegenleistung und Wert“ abgelehnt. HKEX sagte anschließend, dass die LSE-Aktionäre die Gelegenheit haben sollten, den Vorschlag im Detail zu analysieren.

HKEX hat ihre Kampagne vor Ort in aller Stille begonnen und verweist auf Kritik von Analysten an der geplanten Übernahme von Refinitiv, berichtete Bloomberg News am 13. September. Eine Studie der Commerzbank AG machte auf ein schwaches Wachstum bei Refinitiv aufmerksam und sagte, dass ein wesentlicher Teil der Ertragsbasis sich in einem „strukturellen Rückgang“ befinde.

Mehr: Etliche Anleger sehen das Angebot der Hongkonger Börse für das Londoner Pendant offensichtlich skeptisch. Sie verkaufen die Aktien des Unternehmens.

  • Bloomberg
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