Umbau beim größten deutschen Geldhaus Investoren sorgen sich ums Tagesgeschäft der Deutschen Bank

Führt Investmentbanking-Chef Urwin Gespräche über seinen Abschied? Investoren gefällt die Unruhe im Vorstand nicht. Sie fürchten, dass sich die Bank zu sehr mit sich beschäftigt, statt Marktanteile zurückzugewinnen.
Tiefgreifender Umbau. Quelle: dpa
Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt

Tiefgreifender Umbau.

(Foto: dpa)

FrankfurtAuf den ersten Blick scheint Jeff Urwin sehr gut zur Deutschen Bank zu passen – nicht nur weil sein Zweitname Herbert beinahe schon anheimelnd deutsch klingt. Der Brite zählt zu den erfahrensten Investmentbankern an der Wall Street. Nach Stationen bei Lehman Brothers, Bear Stearns und JP Morgan wechselte er 2015 zum Frankfurter Geldhaus.

Seit rund einem Jahr sitzt er im Vorstand und verantwortet dort den Bereich Corporate und Investmentbanking, auf den Vorstandschef John Cryan große Hoffnungen setzt.

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