Unicredit Italienische Großbank trotzt Russland-Krise

Die Russland-Krise wirkt sich kaum auf das Geschäft der Unicredit aus: Osteuropa treibt weiterhin Wachstums der italienischen Bank. Nur die Ukraine bereitet dem Geldinstitut große Schwierigkeiten.
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Die UniCredit möchte ihr Ukraine-Geschäft verkaufen. Quelle: Reuters
Verluste in der Ukraine

Die UniCredit möchte ihr Ukraine-Geschäft verkaufen.

(Foto: Reuters)

WienDie italienische Großbank Unicredit will sich trotz der Krise zwischen Russland und der Ukraine nicht aus der Region zurückziehen. „Zentral- und Osteuropa wird weiter die Wachstumsmaschine für die Gruppe sein“, sagte der neue Unicredit-Osteuropa-Chef Carlo Vivaldi am Dienstagabend.

Bis auf die Tochter in der Ukraine entwickle sich das Geschäft in allen Ländern gut. Das gelte auch für Russland. Weil die Abwertung des Rubels zum Jahreswechsel die Kapitalquoten drücke, habe das Institut der Tochter jedoch jüngst eine Geldspritze über 480 Millionen Euro gewährt. Die Gespräche über einen Verkauf des defizitären Ukraine-Geschäfts setze Unicredit fort. Sie erwarte dort auch im laufenden Jahr Verluste.

Trotz der Probleme in einigen Ländern will die Großbank ihr Osteuropageschäft bei guten Zukaufsgelegenheiten durch Übernahmen ausbauen. „Der Fokus liegt auf organischem Wachstum“, schränkte Vivaldi jedoch ein. Die Unicredit leitet ihre Aktivitäten in der Region großteils über die österreichische Tochter Bank Austria.

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