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Unterstützung von Großinvestoren Deutsche Börse erwägt weiterhin Zukäufe

Die Deutsche Börse will nach der gescheiterten Übernahme der Londoner Börse LSE weiter eine aktive Rolle bei der Konsolidierung der europäischen Börsenlandschaft spielen und schließt Akquisitionen nicht aus.

HB FRANKFURT. Unterstützung erhält der Frankfurter Börsenbetreiber dabei von Großaktionär Fidelity. Große Akquisitionen seien zwar nicht vorgesehen, machte Finanzvorstand Mathias Hlubek, der seit dem Rücktritt von Werner Seifert als Interimschef der Deutschen Börse fungiert, am Donnerstag auf einer Investorenkonferenz der Deutschen Bank klar. Aber Kooperationen oder kleinere Übernahmen seien durchaus möglich, um die Marktstellung der Deutschen Börse auszubauen.

Auch David Baverez, Manager der mit rund fünf Prozent an der Börse beteiligten US-Fondsgesellschaft Fidelity, hält Akquisitionen künftig für machbar. „Man wird wieder Übernahmechancen prüfen können oder sich auch das organische Wachstum vornehmen, das heißt, die Kraft in neue Produkte stecken“, sagte Baverez der „Financial Times Deutschland“. Da die Deutsche Börse einen Großteil ihrer Barreserven auf Druck der Großaktionäre ausschüttet, könnte ein Zukauf über Aktien finanziert werden.

Auch die Hedge-Fonds TCI und Atticus stünden der Zeitung zufolge möglichen Zukäufen nicht im Wege. Vor kurzem hatten die Fonds die von der Börsenführung geplante Übernahme der Londoner Börse noch als überteuert kritisiert und schließlich verhindert.

Nach der gescheiterten Übernahme war Börsen-Chef Seifert auf Druck der Hedge-Fonds im Mai zurückgetreten. Die Fondsgesellschaften hatten die Börse außerdem zur Ausschüttung ihrer hohen, für Übernahmen angehäuften Barreserven und zu einem Aktienrückkauf in Höhe von 1,5 Milliarden Euro gedrängt.

Für die Suche nach einem neuen Vorstandschef und neuen Aufsichtsräten gab sich Fonds-Manager Baverez zuversichtlich: „Die werden spätestens in den nächsten sechs Monaten kommen. Die Deutsche Börse ist ein tolles Unternehmen mit einem guten Geschäft, es dürften sich daher sehr talentierte Leute für den Posten interessieren.“ Hlubek hofft, bereits in den nächsten zwei bis drei Monaten die vakanten Stellen im Aufsichtsrat der Börse besetzen zu können.

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