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Untersuchung im US-Kongress Deutsche Bank muss Trump-Unterlagen nicht sofort herausgeben

Warten auf die Entscheidung: Der US-Präsident hatte Berufung gegen die Anordnung eingereicht, die das Geldhaus zur Herausgabe von Finanzunterlagen verpflichtet.
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Trump soll der Bank mindestens 130 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Immobilienprojekten schulden. Quelle: AFP
Deutsche Bank in New York

Trump soll der Bank mindestens 130 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Immobilienprojekten schulden.

(Foto: AFP)

WashingtonDie Deutsche Bank muss Finanzunterlagen von US-Präsident Donald Trump nicht umgehend an den Kongress aushändigen. Das teilte das zuständige Gericht in New York am Samstag mit. Diese Entscheidung betreffe auch das Institut Capital One Financial. Zuvor hatten Trump und seine Tochtergesellschaften Berufung gegen eine bestehende Anordnung eingereicht.

Erst am Mittwoch hatte Bundesbezirksrichter Edgardo Ramos entschieden, dass die Deutsche Bank wie auch Capital One Financial zur Herausgabe der Finanzunterlagen verpflichtet sind. Der Richter wies damit Trumps Klage gegen die entsprechenden Anweisungen von zwei Ausschüssen des Repräsentantenhauses zurück.

Die Deutsche Bank hatte daraufhin angekündigt, dem Urteil Folge zu leisten. Trumps Klage wurde auch im Namen seiner Kinder Donald jr., Eric und Ivanka und sieben seiner Firmen eingereicht.

Derzeit werden Trumps Finanzen vom US-Kongress und den Behörden des Bundesstaates New York durchleuchtet. Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus fordern von der Deutschen Bank und anderen Geldinstituten Auskunft darüber. Deutschlands größtes Geldhaus hatte Trump vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährt und steht deshalb im Zentrum des Interesses.

Viele andere Institute hatten dem ehemaligen Immobilienunternehmer kein Geld mehr geliehen. Laut einem Dokument aus dem vergangenen Jahr schuldet Trump der Deutschen Bank Trust Company Americas mindestens 130 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Immobilienprojekten.

Mehr: Die Aktionäre der Deutschen Bank haben Vorstand und Aufsichtsrat mit schlechten Ergebnissen entlastet. Zwei Vorstände kamen besonders miserabel weg.

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  • rtr
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