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US-Bank Clare Woodman kümmert sich bei Morgen Stanley um den Brexit

Mit dem Brexit werden Teile der US-Bank Morgan Stanley von London nach Frankfurt umziehen. Eine neue Personalie unterstreicht die Bedeutung.
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Bei der US-Bank dreht sich das Personalkarussell. Clare Woodman soll sich vor allem um die Auswirkungen des Brexits kümmern. Quelle: dapd
Morgan Stanley

Bei der US-Bank dreht sich das Personalkarussell. Clare Woodman soll sich vor allem um die Auswirkungen des Brexits kümmern.

(Foto: dapd)

New YorkDie US-Bank Morgan Stanley hat Clare Woodman zur neuen Chefin des EMEA-Wirtschaftsraums ernannt. Sie soll künftig das Geschäft in Europa, dem Nahen Osten und Afrika von Morgan Stanley leiten und ist die erste Frau auf dieser Position. Sie wird damit die Nachfolgerin von Rob Rooney, der technologischer Leiter in New York wird.

Bankchef James Gorman verkündete dies am Dienstag in einem Memo an die Mitarbeiter. Woodman wird von London aus arbeiten. Sie kam 2002 zur US-Bank und war mehrere Jahre in führenden Positionen im europäischen Geschäft tätig.

Woodman soll der Bank dabei helfen, Mitarbeiter und Geschäftsaktivitäten in andere Teile Europas zu verlagern, wenn Großbritannien die Europäische Union verlässt. Morgan Stanley wird seinen rechtlichen Hauptsitz in Frankfurt nehmen und die Standorte in Paris und Dublin verstärken, wie Präsident Colm Kelleher Anfang dieses Jahres sagte.

Woodmans „jahrelange Arbeitserfahrung in London“ werde ihr helfen, die Einheit zu führen, „während sich die Auswirkungen des Brexits weiter entfalten“, schrieb Gorman im Memo. Woodman war zuletzt Chief Operating Officer des Investmentbanking- und Handelsbereichs. Diese Einheit erzielte im ersten Quartal die höchsten Erträge seit mehr als sechs Jahren, da das eigene Aktienhandelsgeschäft an erster Stelle unter den Wall-Street-Banken rangierte.

Rob Rooney, der zuvor für den Bereich Fixed-Income-Trading der Bank verantwortlich war, hatte in den vergangenen zwei Jahren sowohl die Technologie- als auch die EMEA-Chefposition inne. Die Tatsache, dass er sich nun auf den erstgenannten Bereich konzentriert, spiegele die „rasante Geschwindigkeit des technologischen Wandels und die immer größere Bedeutung“ des Bereichs wider, erklärte Gorman im Memo.

„Er und sein Team werden mit dem Operating Committee zusammenarbeiten, um eine unternehmensweite Strategie für kritische Technologiefragen, einschließlich künstlicher Intelligenz, Automatisierung, Cybersicherheit und digitaler Technologie, festzulegen“, schrieb Gorman.

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