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US-Bank Wells Fargo muss wegen Hypothekengeschäften Milliardenstrafe zahlen

Die US-Großbank hat sich im Streit um fragwürdige Immobilienkredite mit der US-Justiz geeinigt. Das Geldhaus muss mehr als zwei Milliarden Dollar Buße zahlen.
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Wells Fargo hat ein Imageproblem. In den vergangenen Jahren musste das US-Geldhaus hohe Strafen wegen verschiedener Vergehen zahlen. Quelle: AP
Wells Fargo

Wells Fargo hat ein Imageproblem. In den vergangenen Jahren musste das US-Geldhaus hohe Strafen wegen verschiedener Vergehen zahlen.

(Foto: AP)

New York/WashingtonUS-Aufseher haben der Großbank Wells Fargo eine hohe Strafe wegen dubioser Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise aufgebrummt. Das Geldhaus zahle im Rahmen eines Vergleichs ein Bußgeld von 2,09 Milliarden Dollar (1,79 Milliarden Euro), teilte das Justizministerium am Mittwoch in Washington mit.

Die Ermittler hatten Wells Fargo beschuldigt, Wertpapiere mit faulen Krediten hinterlegt und Anlegern so hohe Verluste eingebrockt zu haben. Wells Fargo habe Zehntausende Kredite vergeben, die schließlich nicht mehr hätten bedient werden können, erläuterte Staatsanwalt Alex Tse.

Konkret soll das im kalifornischen San Francisco ansässige Institut die Risiken von Hypotheken verschleiert haben, mit denen bestimmte Anleihen besichert wurden. Deren Kursverfall habe maßgeblich zu der für viele US-Bürger verheerenden Finanzkrise der Jahre 2007 und 2008 beigetragen.

Wells Fargo kämpft ohnehin mit Imageproblemen. Die Bank hatte in den vergangenen Jahren hohe Strafen wegen eines Skandals um Scheinkonten und verschiedener anderer Vergehen zahlen müssen.

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  • dpa
  • rtr
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