US-Großbank Citigroup hat kein Interesse an Japan mehr

Die US-Großbank Citigroup zieht sich Informationen eines Insiders zufolge aus dem japanischen Filialgeschäft zurück. Die Einstellung sei Teil der geplanten Kostensenkungen der US-Großbank.
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Künftig in Japan nicht mehr so häufig zu sehen? Das Logo der Citigroup. Quelle: Reuters

Künftig in Japan nicht mehr so häufig zu sehen? Das Logo der Citigroup.

(Foto: Reuters)

TokioDie US-Großbank Citigroup will einem Insider zufolge ihr Privatkundengeschäft in Japan verkaufen. Zehn Finanzhäuser, darunter die drei größten Banken Japans, seien in diesem Zusammenhang kontaktiert worden, sagte die mit der Situation vertraute Person am Mittwoch zu Reuters. Hintergrund seien die Probleme, das defizitäre Geschäft selbst wieder in Schwung zu bekommen.

Die Nachfrage nach Krediten ist in Japan gering, die Gewinnmargen sind niedrig. Der Ausstieg aus dem Filialgeschäft sei Teil der geplanten Kostensenkungen der US-Großbank.

Citi hat in Japan 33 Filialen und Einlagen im Volumen von umgerechnet über 26 Milliarden Euro. Der Insider sagte, die Amerikaner wollten ihr Investmentbanking und Firmenkundengeschäft sowie den Wertpapierhandel in Japan behalten. Ein Citi-Sprecher wollte sich nicht zu den Informationen äußern. in Japan

  • rtr
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