US-Lebensversicherung Allianz weist Ratingagentur zurecht

Der Versicherer habe keine Probleme in den USA, sagte Allianz-Vorstandschef Michael Diekmann. Die Kritik von Ratingagenturen sei nicht berechtigt.
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Der Versicherer habe keine Probleme in den USA, sagte Allianz-Vorstandschef Michael Diekmann. Die Ratingagentur AM Best argumentiere sehr hypothetisch, bei der Kritik an einer Transaktion von Allianz Life handele es sich um keine qualitativ hochwertigen Aussagen. Die Allianz habe in den USA sehr schnell reagiert. 

AM Best hatte vor einem einseitigen Geschäftsprofil der US-Tochter gewarnt und sieht Potenzial für weitere Wertminderungen von Vermögenswerten im Investmentportfolio. 

Die US-Gruppe sei „bedeutsam“ in Bonds engagiert, die unter dem Status „Investmentgrade“ benotet würden, also Ramschstatus hätten, sagte Diekmann. Dazu gehöre ein Portfolio von forderungsbesicherten, strukturierten Wertpapieren, sogenannten Collateralized Debt Obligations (CDO). Die Allianz Life hatte 2009 ein CDO-Portfolio zu Kosten von 1,35 Milliarden Dollar übernommen.

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