Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

USA Trump: Deutsche Bank und andere Institute wollten mit mir Geschäfte machen

Der US-Präsident bemängelt die Berichterstattung über seine Geschäfte mit Banken. Die Deutsche Bank hätte bei ihm Schlange gestanden.
Kommentieren
Der US-Präsident über die Deutsche Bank: „Sie wollten mit mir Geschäfte machen, wie viele andere auch!
Donald Trump

Der US-Präsident über die Deutsche Bank: „Sie wollten mit mir Geschäfte machen, wie viele andere auch!"

(Foto: Bloomberg)

WashingtonUS-Präsident Donald Trump hat den Medien eine falsche Berichterstattung über seine Geschäftsbeziehungen zu Banken vorgeworfen. Es sei nicht wahr, dass die Institute ihn nicht gemocht hätten, schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter. Vielmehr habe er nicht auf ihre Dienste zurückgegriffen, weil er diese nicht benötigt habe.

Man müsse sich erinnern, dass die Deutsche Bank, die heute „schlechtgeschrieben und schlechtgemacht“ werde, damals eine der „größten und am prestigeträchtigsten Banken der Welt“ gewesen sei. „Sie wollten mit mir Geschäfte machen, wie viele andere auch!“ Trumps Finanzen werden unter anderem vom Kongress durchleuchtet. Die Deutsche Bank hatte ihm vor seiner Präsidentschaft Kredite gewährt und steht deshalb im Zentrum des Interesses.

Die Demokraten interessieren sich schon länger für Dokumente der Deutschen Bank, die über Trumps Finanzen und seine internationalen Geschäfte Auskunft geben sollen. Im April verlangten zwei Ausschüsse aus dem Repräsentantenhaus Informationen über den US-Präsidenten von dem Frankfurter Institut und von anderen Banken.

Gerade Trumps Geschäfte mit Russland sind von Interesse. Vor einem Jahr hatte die Partei den deutschen Konzern bereits zur Herausgabe von Dokumenten aufgefordert. Damals war sie jedoch noch im Repräsentantenhaus in der Opposition und hatte keine offiziellen Mittel, die Bank dazu zu bewegen. Schließlich kann diese nicht einfach Daten über ihre Kunden herausgeben – egal wie prominent sie sind.

Aus offiziellen Unterlagen von 2018 geht hervor, dass Trump Kredite von mindestens 130 Millionen Dollar bei der Deutschen Bank ausstehen hat, unter anderem für das Trump International Hotel in Washington, in unmittelbarer Nähe des Weißen Hauses. Insgesamt mehr als zwei Milliarden Dollar soll die Deutsche Bank über die Jahre an Trump verliehen haben.

Mehr: Eine ehemalige Mitarbeiterin des Frankfurter Instituts ist in den Fokus der Ermittler geraten. Die Bank allerdings sieht sich in der Affäre als Opfer.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: USA - Trump: Deutsche Bank und andere Institute wollten mit mir Geschäfte machen

0 Kommentare zu "USA: Trump: Deutsche Bank und andere Institute wollten mit mir Geschäfte machen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote