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Commerzbank-Zentrale in Frankfurt

Der Mailänder UniCredit wird Interesse an der Commerzbank nachgesagt.

(Foto: dpa)

Verdi Fusion Commerzbank mit UniCredit wäre für Gewerkschaftler inakzeptabel

Verdi kämpft gegen eine mögliche Fusion von Coba und UniCredit. Es gibt aber Konstellationen, die die Arbeitnehmervertreter vielleicht mittragen würden.
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Berlin Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat erbitterten Widerstand gegen eine mögliche Fusion der Commerzbank mit einem italienischen Rivalen angedroht. „Bevor wir mit Italienern fusionieren, würde sehr viel Blut fließen“, sagte Commerzbank-Aufsichtsratsmitglied Stefan Wittmann am Montag in Berlin. Der Mailänder UniCredit wird Interesse an der Commerzbank nachgesagt. Das Beispiel der Münchner HypoVereinsbank zeige aber, dass nach einer Übernahme durch die UniCredit „nicht mehr viel übrig bleibt“.

Es könnte aber Modelle ausländischer Interessenten geben, die die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat womöglich mittragen würde, ergänzte Wittmann. Dies sei zum Beispiel denkbar, wenn die übernehmende Bank ihren Firmensitz nach Deutschland verlagern würde und die Commerzbank eine eigenständige Marke bleibe. Entscheidend sei aber die Frage, wie durch einen Zusammenschluss der Ertrag gesteigert werden könnte.

Viele Fusionen in der Branche zielen vor allem auf Kostensynergien. Bei den mittlerweile beendeten Fusionsgesprächen von Deutscher Bank und Commerzbank wurde befürchtet, dass mehr als 30.000 Jobs verloren gehen könnten. An der Commerzbank ist Branchenkreisen zufolge auch die niederländische ING interessiert. Manche Experten halten es für möglich, dass diese ihren Sitz nach Frankfurt verlegen könnte.

Finance Briefing
  • rtr
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