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Vergleichsportale Neues Finanzportal Joonko findet renommierte Investoren

Die Fintech-Plattform Finleap bringt erstmals ein Finanzportal auf den Markt, das sich direkt an Verbraucher wendet. Es soll mit etablierten Portalen konkurrieren.
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Die Joonko-Chefin sieht gute Chancen, mit dem Unternehmen „schnell zu einem der Top-Player in der Finanzszene“ aufzusteigen. Quelle: Finleap
Carolin Gabor

Die Joonko-Chefin sieht gute Chancen, mit dem Unternehmen „schnell zu einem der Top-Player in der Finanzszene“ aufzusteigen.

(Foto: Finleap)

Berlin Mehr als ein Dutzend Unternehmen hat der Company-Builder Finleap bereits gegründet. In der Regel wurden damit Nischen besetzt, die von Banken und Versicherern ignoriert oder suboptimal bedient wurden. Und in der Regel kooperieren die neu gegründeten Fintechs dann mit anderen Unternehmen, wenden sich also nicht selbst an die Privatkunden.

Mit dem neuen digitalen Finanzportal Joonko, das Ende des Jahres mit Kfz-Versicherungen starten will, verhält es sich anders. „Joonko wird Verbrauchern bei der Wahl des richtigen Finanzprodukts helfen“, lässt Finleap nach der ersten erfolgreichen Finanzierungsrunde verlauten. Dadurch kämpft Joonko, das sich direkt an Privatkunden wendet, gegen bereits etablierte Finanzportale wie beispielsweise Check24, Finanzcheck, Verivox, Biallo.de oder Smava.

Die erste Hürde hat Joonko bereits genommen. In der ersten Finanzierungsrunde, der sogenannten Seed-Finanzierung, hat das Finanzportal schon mehr als zehn Millionen Euro eingesammelt. Zu den prominenten Co-Investoren zählt der chinesische Global Voyager Fund des nach Börsenkapitalisierung größten Versicherungsunternehmens der Welt, Ping An.

Ping An hat sich in der vergangenen Finanzierungsrunde bereits maßgeblich an der Joonko-Muttergesellschaft Finleap beteiligt. In der Regel engagiert sich der Global Voyager Fund nicht in der Seed-Finanzierungsphase.

Zudem konnte Finleap das Fintech Raisin als Investor gewinnen. Raisin bietet seinen Kunden Spar-, Investment- und neuerdings auch Vorsorgeprodukte an und ist in Deutschland eher unter dem Namen „Weltsparen“ geläufig. Erstmals investiert Raisin selbst in ein Fintech.

Mit den Partnern sieht Joonko-Chefin Carolin Gabor, in Personalunion Co-Gründerin, gute Chancen, „schnell zu einem der Top-Player in der Finanzszene“ aufzusteigen. Zu den Mitgründern von Joonko zählen zudem Andreas Schroeter, der sich um das Tagesgeschäft und das Marketing kümmern wird, und Eric Lange, der die Technik verantwortet.

Das Portal arbeite nach dem Prinzip der Fairness für Verbraucher und Anbieter von Finanzprodukten, sagt Gabor. Und offensichtlich sieht Joonko angesichts des Streits von Check24 mit Versicherern Chancen, mögliche Lücken zu füllen. Daher scheint der Start mit Kfz-Versicherungen wohlüberlegt zu sein.

Mehr: Die SPD will dem Kartellamt mehr Befugnisse gegen verbraucherunfreundliche Vergleichsportale einräumen. Unterstützung kommt von Verbraucherschützern.

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