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Verkaufsgespräche in Schlussphase Helaba bietet 700 Millionen Euro für Frankfurter Sparkasse

Die Verhandlungen über den Verkauf der Frankfurter Sparkasse gehen in die Schlussphase. Am Donnerstag billigten Vertreter der 51 Sparkassen in Hessen und Thüringen ein verbindliches Angebot der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) für die freie Sparkasse in Höhe von rund 700 Millionen Euro. Das verlautete aus Frankfurter Finanzkreisen.

HB FRANKFURT/M. Die Sparkassen halten die Mehrheit an der Landesbank. Zudem verpflichtete sich die Helaba den Finanzkreisen zufolge, Eigenkapital in Höhe von etwa 200 Millionen Euro zuzuschießen.

Über weitere Details der Offerte wurde zunächst nichts bekannt, da die Teilnehmer Vertraulichkeit vereinbart hatten. Anschließend berieten die Aufsichtsgremien der Helaba über das Angebot. Nun müssen die Eigentümer der Fraspa entscheiden, ob sie den Konditionen zustimmen.

Die Fraspa hatte in den vergangenen Jahren hohe Verluste verbucht und war durch spät bekannt gewordene Wertberichtigungen ins Visier der Finanzaufsicht geraten. Die Verhandlungen werden in der gesamten Bankenbranche mit Interesse verfolgt, da Sparkassen nur selten zum Verkauf stehen und die Transaktion als Bewährungsprobe für das streng getrennte deutsche Bankensystem mit den drei Säulen private, genossenschaftliche und öffentliche Banken gilt.

Die Mehrheit der Anteile an der Fraspa hält mit 60 Prozent die Polytechnische Gesellschaft. Der Rest ist im Besitz der Stadt Frankfurt. Die Frist für die exklusiven Verhandlungen mit der Helaba war von Ende Februar auf den 15. März verlängert worden. Lehnen die Anteilseigner das Helaba-Angebot ab, können sie anschließend auch mit privaten Großbanken über einen Verkauf sprechen. Allerdings hatten sich 2004 alle Beteiligten grundsätzlich darauf verständigt, dass die Fraspa fortan als eigenständige Tochter der Helaba unter dem Dach der öffentlich-rechtlichen Finanzgruppe verbleibt.

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