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Versicherer Generali will auf Europas Spitzenplatz

Der italienische Versicherer will bis 2021 wachsen, Schulden reduzieren und so die Konkurrenten Allianz, Axa und Zurich einholen.
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Der italienische Versicherer will an die Spitze. Quelle: Mauritius Images
Generali-Zentrale in Triest

Der italienische Versicherer will an die Spitze.

(Foto: Mauritius Images )

RomEs ist der erste Strategieplan für Generali, den Philippe Donnet vorlegt. Er sei „ehrgeizig“ und setze auf Wachstum und Gewinnsteigerung der Gruppe, sagte der Franzose, der seit 2016 an der Spitze des italienischen Versicherers steht, am Mittwoch in Mailand. „Der Plan basiert auf der Beschleunigung des Wachstums.“

Die Anleger reagierten positiv auf die Ankündigung. Die Mailänder Börse quittierte Donnets Worte mit einem Kurssprung, und das trotz des belastenden Haushaltsstreits zwischen Italien und der EU-Kommission.

Die Ziele des Generali-Plans für 2019 bis 2021 lägen über den Erwartungen, sagten die Analysten der Mailänder Investmentbank Equita. Sie hoben vor allem das Ziel hervor, die Verschuldung abzubauen. Auch JP-Morgan-Analyst Michael Huttner beurteilte die Ziele für 2021 als ambitioniert. Das dürfte am Markt gut ankommen.

Donnets Kernbotschaft an die Aktionäre ist eine geplante Steigerung des Gewinns bis 2021 auf 10,5 Milliarden Euro und ein Abbau der Schulden um 1,5 bis 2,0 Milliarden Euro, um die Zinslast zu senken. Außerdem soll die Dividende pro Aktie um sechs bis acht Prozent pro Jahr zulegen.

Außerdem soll mehr Gewinn an die Aktionäre ausgeschüttet werden, die Quote auf 55 bis 65 Prozent steigen. Die Eigenkapitalrendite soll in den nächsten drei Jahren bei über 11,5 Prozent liegen.

Erreichen will Donnet das durch Investitionen und Kostenreduzierung. Den Fokus legt der Chef auf Europa. Kernmarkt neben Italien ist Deutschland, und auch in Frankreich soll Generali zulegen. Die europäischen Versicherungsmärkte blieben auch künftig attraktiv, so Donnet. Ausbauen will er auch die Vermögensverwaltungssparte. Generali soll hierzu eine weltweite Asset-Management-Plattform aufbauen. Die Erträge sollen dort jährlich um 15 bis 20 Prozent bis 2021 zulegen.

Generali zielt auf Privatkunden und kleine und mittlere Unternehmen und will dabei „lebenslanger Versicherungspartner“ sein. Das Ziel ist klar: Donnet will mit Generali die europäischen Konkurrenten Allianz, Axa und Zurich einholen, zusätzlich auch in Asien und Lateinamerika wachsen.

Budget für Zukäufe

Zur Frage von Zukäufen äußerte sich Donnet nur indirekt: Entsprechende Dossiers habe er nicht auf dem Tisch. Von den eingeplanten 10,5 Milliarden Euro Gewinnsteigerung bis 2021 sind jedoch drei bis vier Milliarden Euro für organisches Wachstum oder Übernahmen vorgesehen.

„Generali wird sich weiterhin auf die Generierung und Verwaltung von Kapital konzentrieren, um Wachstumschancen in Schlüsselmärkten zu finanzieren und Innovationen sowie den digitalen Wandel voranzutreiben, wo immer wir aktiv sind“, versprach Donnet.

2018 hat Generali solide Zahlen vorgelegt. Das operative Ergebnis von 1,08 Milliarden Euro im dritten Quartal habe im Rahmen der Analystenprognosen von 1,10 Milliarden gelegen, meinte Analyst Markus Rießelmann von Independent Research. Außerdem seien für 2016 bis 2018 die beiden wichtigsten Ziele des Strategieplans – Nettokosteneinsparungen und Asset-Verkäufe – schon (über-)erfüllt.

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