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Versicherer-IPO Swiss Re bläst Börsengang von Re Assure ab

Eigentlich wollte der Schweizer Rückversicherer die Lebensversicherungstochter in diesem Juli an die Londoner Börse bringen. Doch daraus wird nichts.
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Swiss Re bläst Börsengang von Re Assure ab Quelle: Reuters
Swiss Re

Der zweitgrößte Rückversicherer der Welt besitzt 75 Prozent der Re-Assure-Anteile.

(Foto: Reuters)

ZürichRolle Rückwärts bei der Swiss Re: Die Rückversicherung lässt die Pläne für einen Börsengang der Tochtergesellschaft Re Assure an die Londoner Börse vorerst fallen. Der Schweizer Konzern begründete den Schritt in einer Mitteilung am Donnerstag mit den derzeitigen Marktbedingungen. „Diese Maßnahme ist eine Folge der gestiegenen Zurückhaltung und der schwächeren zugrunde liegenden Nachfrage großer institutioneller Investoren im britischen Primärmarkt“, erklärte die Swiss Re.

Die Schweizer halten 75 Prozent der Anteile an Re Assure, den Rest hält der japanische Versicherer MS&AD. Laut Swiss-Re-Finanzchef John Dacey bestehe keine Notwendigkeit, die Anteile unter ihrem Wert zu platzieren. Swiss Re halte aber am Plan fest, seine Beteiligung an Re Assure zu reduzieren.

Der Rückversicherer wollte 30 Prozent seiner Anteile zum Preis von 280 bis 330 Pence pro Aktie an den Markt zu bringen. Das hätte einem Börsenwert von 2,8 bis 3,3 Milliarden Pfund (3,1 bis 3,7 Milliarden Euro) entsprochen.

Re Assure ist der sechstgrößte britische Lebensversicherer. Das Unternehmen hat sich auf die Verwaltung geschlossener Lebensversicherungsportfolios spezialisiert. Dabei erhalten bestehende Versicherte zwar Auszahlungen, neue Policen werden aber nicht gezeichnet.

Der Börsengang war schon länger geplant: Bereits vor knapp einem Jahr hatte die Swiss Re den Schritt in Aussicht gestellt. Die Aktionäre des Konzerns reagierten auf die Absage enttäuscht. Die Papiere der Swiss Re gaben am Donnerstagmorgen um rund 2,5 Prozent nach.

Mit Agenturmaterial

Mehr: Bei Swiss Re soll man nicht mehr von „Mann“ und „Frau“ sprechen. So will der Rückversicherer seine Mitarbeiter für eine gendergerechte Sprache sensibilisieren – und erntet dafür Kritik.

  • mic
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