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Aktienverkauf geplant US-Skandalversicherer AIG wird weiter entstaatlicht

Das US-Finanzministerium feilt derzeit am dritten Verkaufsangebot von Aktien des Versicherers AIG. Der Konzern wurde 2008 mit Steuergeld gerettet, steht jetzt aber wieder gut da.
05.05.2012 - 03:48 Uhr Kommentieren
Das Hauptquartier von AIG in New York. Quelle: AFP

Das Hauptquartier von AIG in New York.

(Foto: AFP)

Washington Das US-Finanzministerium will sich von weiteren AIG -Aktien trennen. Ein dritter Verkauf sei geplant, teilte das Finanzressort am Freitag mit. Umfang und Angebotspreis müssten noch bestimmt werden.

Im März und Mai vergangenen Jahres hatte der Staat seine Beteiligung an dem Versicherungskonzern bereits um Papiere im Wert von knapp zwölf Milliarden Dollar reduziert.

Der US-Staat hatte den Versicherer in der Finanzkrise 2008 mit Steuergeldern in Milliardenhöhe vor der Pleite bewahrt. Noch befinden sich Aktien für insgesamt rund 44 Milliarden Dollar in den Händen von Regierungsinstitutionen.

AIG kündigte an, beim anstehenden Verkauf des Aktienpakets Anteilsscheine im Wert von bis zu zwei Milliarden Dollar erwerben zu wollen. Im März 2011 hatte der Konzern Aktien für etwa drei Milliarden Dollar zurückgekauft.

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    Der Nachrichtenagentur Dow Jones zufolge hält der Staat derzeit noch 1.2 Milliarden AIG-Aktien, was etwa siebzig Prozent aller Aktien entspricht.

    Der Versicherer hat angekündigt, Aktien im Wert von 2 Milliarden Dollar zurückzukaufen. Bei den zwei vergangenen Verkäufen hatte AIG gut drei Milliarden Dollar ausgegeben.

    AIG steht derzeit gut da: im ersten Quartal verdiente der Versicherer fast sieben Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Alle Kerngeschäfte waren profitabel.

    • rtr
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