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Appell an Konkurrenz Rückversicherer hoffen auf Ende des Preiskampfs

Beim Branchentreffen sind sich die Rückversicherer einig: Der Spielraum für Preissenkungen ist begrenzt, wenn die Rendite den Vorstellungen entsprechen soll. Swiss Re hofft auf ein baldiges Ende des Preiskampfs.
15.09.2014 - 17:32 Uhr Kommentieren
Der Spielraum für Preissenkungen sei begrenzt, wenn die Rückversicherer ihre Renditevorstellungen nicht aufgeben wollten, sagte Ulrich Wallin, Vorstandschef der Hannover Rück. Quelle: dapd

Der Spielraum für Preissenkungen sei begrenzt, wenn die Rückversicherer ihre Renditevorstellungen nicht aufgeben wollten, sagte Ulrich Wallin, Vorstandschef der Hannover Rück.

(Foto: dapd)

Monaco/Zürich Die großen Rückversicherer nehmen einen neuen Anlauf, um den Preisrutsch beim Schutz vor Überschwemmungen, Erdbeben und Stürmen zu stoppen. Die Nummer drei der Branche, Hannover Rück, appellierte an ihre großen Konkurrenten, bei den Preisen nicht weiter nachzugeben.

Der Spielraum für Preissenkungen sei begrenzt, wenn die Rückversicherer ihre Renditevorstellungen nicht aufgeben wollten, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Montag auf dem jährlichen Branchentreffen in Monte Carlo.

Die weltweite Nummer zwei der Branche glaubt indes, dass der Boden bald erreicht ist: „Swiss Re rechnet mit einem langsameren Rückgang der Preise bei Naturkatastrophendeckungen“, erklärte Vorstandschef Michael Lies.

Bei der Veranstaltung „Les Rendez-vous de Septembre“ spricht die Branche über ihre Strategie für die Verhandlungen mit den Erstversicherern über Verträge, die zum Jahresende auslaufen. „Dort, wo risikoangemessene Preise nicht zu erzielen sind, sind wir bereit, auch zukünftig Geschäft aufzugeben“, warnte Wallin.

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    Er hofft, dass sich die Preise für neue Verträge zum 1. Januar deshalb stabilisierten. In das gleiche Horn stößt auch der Swiss-Re-Chef: Der Konzern aus Zürich werde keine Abstriche an seinen Renditevorstellungen machen.

    „Wir werden uns auch in Zukunft stark auf Profitabilität konzentrieren“, sagte er. Vor allem in den USA leiden die Rückversicherer darunter, dass neue Anbieter die Preise für die Absicherung gegen Naturkatastrophen verderben. Überkapazitäten entstehen dadurch, dass Hedge- und Pensionsfonds auf der Suche nach Rendite Katastrophenanleihen zeichnen.

    Zudem machen den Rückversicherern die niedrigen Zinsen zu schaffen. „In diesem Umfeld ist es entscheidend, diszipliniert auf risikogerechte Vertragskonditionen zu achten“, sagte Wallin. Noch habe Hannover Rück aber durch die wachende Konkurrenz keine Marktanteile verloren. „Wir sollten auch im Umfeld eines weichen Markts stabile, positive Geschäftsmöglichkeiten erwarten können.“

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