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Banken Raiffeisen braucht 1,9 Mrd für Rekapitalisierung

Bankenaufseher haben den zusätzlichen Kapitalbedarf für Österreichs Raiffeisen Zentralbank kalkuliert. Das Institut selbst glaubt, im Rahmen der Rekapitalisierung auch mit weniger auszukommen.
27.10.2011 - 16:04 Uhr Kommentieren
Die Zentrale der Raiffeisen Zentralbank in Wien. Quelle: ap

Die Zentrale der Raiffeisen Zentralbank in Wien.

(Foto: ap)

Wien Österreichs Raiffeisen Zentralbank (RZB) benötigt nach Berechnungen der Aufseher 1,9 Milliarden Euro für ihre Rekapitalisierung. Nach Ansicht des Instituts ist dieser Wert jedoch zu hoch, wie die RZB am Donnerstag in Wien mitteilte. Das von privaten Investoren gezeichnete Kapital von einer Milliarde Euro sei in der Zahl nicht berücksichtigt. Zudem habe die Bank kein Engagement in Griechenland und Irland. „Der RZB-Vorstand wird alle nötigen Maßnahmen setzen, um den neuen Anforderungen zu entsprechen. Aus heutiger Sicht wird der RZB-Konzern dafür keine staatliche Hilfe benötigen“, hieß es in der Mitteilung. Für die börsennotierte Raiffeisen Bank International gebe es keine Berechnung der Aufseher. Die angeschlagene ÖVAG hat den Aufsehern zufolge einen Kapitalbedarf von 972 Millionen Euro. Auch sie will zunächst aus eigener Kraft versuchen, die Lücke zu schließen - etwa durch Beteiligungsverkäufe und einen Umbau ihres Haftungsmodells.

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