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Coronakrise Axa will Gastronomen mit 500 Millionen Euro entschädigen

Versicherungsriese Axa reagiert auf ein Urteil und will die Corona-Schäden von Gastronomen großzügig ausgleichen. In Deutschland sind die Fronten weiter verhärtet.
26.05.2020 - 12:02 Uhr Kommentieren
Die Coronakrise sorgt für große wirtschaftliche Probleme in der Gastronomie. Quelle: dpa
Speiselokal

Die Coronakrise sorgt für große wirtschaftliche Probleme in der Gastronomie.

(Foto: dpa)

Paris Der französische Versicherungskonzern Axa will nach dem jüngsten Gerichtsurteil den Großteil der Ansprüche einiger Restaurantbesitzer begleichen. Axa teilte mit, weitere 500 Millionen Euro zur Kompensation von Ansprüchen kleinerer Unternehmen bereitstellen zu wollen.

Vorstandschef Thomas Buberl kündigte an, Axa plane, die Verluste von Betriebsunterbrechungen wegen der Virus-Krise für die Mehrheit der Restaurantbesitzer auszugleichen, die dem vor Gericht verhandelten Fall ähnelten. „Diese Verträge machen weniger als zehn Prozent aller Verträge mit Restaurantbesitzern aus, und ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden werden“, so Buberl. Im Streit um Betriebsschließungs-Versicherungen für Hotels und Gaststätten in der Corona-Krise hatte der französische Branchenriese vergangene Woche eine Niederlage einstecken müssen.

Auch in Deutschland gibt es Streit um die Policen, die Wirte gegen Umsatzausfälle wegen der zwangsweisen Schließung ihrer Lokale absichern soll. Viele Versicherer weigern sich, den Schaden zu begleichen, andere wollen nur einen Bruchteil von 15 Prozent übernehmen.

Die 15-Prozent-Regelung orientiert sich dabei an dem so genannten bayerischen Kompromiss. Danach wollen einige Assekuranzen 15 Prozent des Schadens übernehmen, der den Betrieben durch die Corona-bedingten Schließungen entstanden ist. Der Staat gleiche bereits einen Großteil der Schäden aus, etwa durch Kurzarbeitergeld oder Soforthilfen, so die Logik der beteiligten Parteien.

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    Für viele Gastronomen ist dieses Angebot nicht akzeptabel. Auch Anwälte gehen auf Konfrontation. Branchenkenner gehen davon aus, dass es zu zahlreichen Klagen kommen wird.

    Mehr: Warum Experten mit einer Klagewelle von Gastronomen gegen Versicherer rechnen

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