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Finanzsystem AIG und GE Capital gelten als systemrelevant

US-Aufseher haben den Versicherer AIG und den Finanzierer GE Capital auf die Liste systemrelevanter Konzerne gesetzt. Das bedeutet mehr Kontrolle und höhere Kapitalanforderungen - zum Wohle des Finanzsystems.
10.07.2013 - 00:30 Uhr 1 Kommentar
US-Finanzaufseher haben AIG und GE Capital als systemrelevant eingestuft. Quelle: Reuters

US-Finanzaufseher haben AIG und GE Capital als systemrelevant eingestuft.

(Foto: Reuters)

Washington Die beiden amerikanischen Finanzkonzerne AIG und GE Capital werden von den US-Finanzaufsehern künftig genauer beobachtet. Das „Financial Stability Oversight Council“ unter Führung des Finanzministeriums hat den Versicherer und den Kreditspezialisten auf seine Liste der systemrelevanten Finanzkonzerne gesetzt.

Die Unternehmen müssen sich nun auf höhere Kapitalanforderungen und alljährliche Stresstests einstellen. „Diese Benennung wird helfen, das Finanzsystem und die gesamte Wirtschaft vor Risiken zu schützen, die zur Finanzkrise beigetragen haben“, erklärte Finanzminister Jacob Lew am späten Dienstag in Washington.

Bislang umfasst die Liste der systemrelevanten Finanzfirmen vor allem die großen Banken des Landes, die mit ihren Spekulationen die Krise 2008 befeuert hatten und teils vom Staat gerettet werden mussten. Auch AIG wäre ohne das Geld des Steuerzahlers umgekippt. GE Capital wiederum ist eine Tochter des Industriekonzerns General Electric und einer der größten Kreditgeber des Landes.

Den Firmen war bereits vor einem Monat mitgeteilt worden, dass sie als systemrelevant eingestuft werden sollen. Sie konnten Widerspruch einlegen, taten dies jedoch nach Angaben des Finanzministeriums nicht. Dagegen wehrte sich der Versicherer Prudential gegen die Einstufung, denn die damit verbundenen Auflagen gehen ins Geld. Dem Konzern steht nun eine Anhörung zu.

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    1 Kommentar zu "Finanzsystem: AIG und GE Capital gelten als systemrelevant"

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    • Alles für den Dackel, alles für den Hund!
      Gruss
      Krause

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