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Krankenkassen Kartellamt beendet Fusionskontrolle

Das Bundeskartellamt wird bei Fusionen von gesetzlichen Krankenversicherungen nicht mehr einschreiten. Damit folgt die Behörde einem Urteil des hessischen Landessozialgerichts.
21.11.2011 - 19:03 Uhr 2 Kommentare
Bei Fusionen von gesetzlichen Krankenkassen schreitet das Kartellamt nicht mehr ein. Quelle: dapd

Bei Fusionen von gesetzlichen Krankenkassen schreitet das Kartellamt nicht mehr ein.

(Foto: dapd)

Frankfurt Das Bundeskartellamt sieht von einer weiteren Überwachung der Zusammenschlüsse von Krankenversicherungen ab. „Wir werden die Fusionskontrolle bei den gesetzlichen Krankenkassen ab sofort beenden“, sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagausgabe). Grund sei ein Urteil des hessischen Landessozialgerichts, nach dem sich der Konzentrationsprozess weiter in Richtung Großkrankenkassen beschleunigen könnte, ohne dass die Wettbewerbsaufsicht die Möglichkeit hätte, eine zu starke Ballung von Marktmacht zu verhindern.

In Deutschland werden derzeit rund 70 Millionen Versicherte von rund 150 gesetzlichen Krankenkassen betreut.

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    2 Kommentare zu "Krankenkassen: Kartellamt beendet Fusionskontrolle"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Aktivität erinnert zwangsläufig an den Spruch: "too big to fall!"

      Wir sollten uns schnell um einen Retter für den Retter kümmern.

    • gute so, ich wäre wieso für ein komplett steuerfinanziertes gesundheitssystem, mit dann höheren einkommenssteuern statt krankenkassenbeiträgen. im grund bezahlt wieso der bürger alles, da brauch man nicht noch ein teures system was nur geld kostet. krankenkassen abschaffen dafür besseres finanzamt

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