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Premium Lebensversicherung Provisionspläne der Bafin könnten zu Insolvenzen bei Versicherungsvertretern führen

Die Finanzaufsicht will die Provisionen bei Lebensversicherungen deckeln. Eine Studie sieht die Unternehmen in der Pflicht. Doch die fürchten weitere Kosten.
18.04.2018 - 14:52 Uhr
Die Pläne der Finanzaufsicht stoßen auf starken Widerstand des Verbandes. Quelle: KEYSTONE
Versicherungsvertreter im Kundengespräch

Die Pläne der Finanzaufsicht stoßen auf starken Widerstand des Verbandes.

(Foto: KEYSTONE)

Frankfurt Die Reaktion kam harsch und prompt. „Die jetzt anhebende Debatte um die Begrenzung der Provisionen setzt an der falschen Adresse an“, klagte Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Versicherungskaufleute (BVK) vor wenigen Tagen. Denn die Vermittler hätten „seit 2014 deutliche Provisionseinbußen hinnehmen müssen, zudem mit Stornohaftzeiten von sieben Jahren und mehr“.

Die Vermittler gehen damit gegen jüngst bekanntgewordenen Pläne der Bundesfinanzaufsicht Bafin auf die Barrikaden, die Provisionen bei Lebensversicherungen zu deckeln. Nun ist es üblich, dass Lobby-Verbände Einschnitte in ihrem Bereich bekämpfen. Doch tatsächlich sind die Sorgen der rund 220.000 Versicherungsvermittler in Deutschland offensichtlich nicht unbegründet.

Wie Berechnungen der Unternehmensberatung ZEB ergeben, die dem Handelsblatt vorab vorliegen, müssen die Vermittler bei Deckelung der Abschlusscourtagen „signifikante Einnahme- und Liquiditätsrückgänge zum Abschlusszeitpunkt“ verkraften, die einige Vermittler sogar in die Insolvenz treiben könnten.

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